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So finde ich Qualitätsaktien für meine Stillhalterstrategie
30.05.2025

Qualitätsaktien sind das Fundament für deinen Erfolg als Stillhalter
(Bild: Pixabay, Author: Geralt. Bild wurde weiter bearbeitet.)
Das Wichtigste in Kürze
In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie ich in zwei Schritten entscheidende, ob eine Aktie für mich zum Handeln im Rahmen von Cashflow mit Optionen in Frage kommt.
Dabei gehe ich Schritt für Schritt auf die Methode ein, die ich anwende, und stelle dir auch die Tools vor (Seeking Alpha* und Simply Wall Street*), die ich selber dafür benutze. Abschließend zeige ich dir, wie du deine auserwählten Aktien im PowerX Optimizer* hinterlegen kannst, um das Optionshandeln noch effektiver und effizienter zu machen.
Wie immer zunächst das Wichtigste in Kürze:
- Die Auswahl der „richtigen“ Aktien ist das A und O für deinen Erfolg als Stillhalter. Dabei spielen vor allem die Qualität der Unternehmen und der Kaufpreis im Verhältnis zum inneren Wert (Fair Value) der Aktie eine entscheidende Rolle.
- Man kann zeiteffizient mit einem Aktienscreener aus tausenden von Aktienideen ein paar dutzend Titel herausfiltern, die eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, den hohen Anforderungen an ein Qualitätsunternehmen zu entsprechen.
- Danach sollte man die Aktien dieser vorausgewählten „Short List“ im Rahmen einer detaillierteren Aktienanalyse tiefer beleuchten. Diese Analyse dient sowohl der Ermittlung des Fair Value als auch der Erstellung einer umfassenden Risikoeinschätzung.
- Die dafür benötigten Informationen sind in der Regel kostenfrei online zu finden. Tools wie Seeking Alpha und Simply Wall Street machen die Suche allerdings deutlich einfacher und schneller, so dass sich eine Investition bei regelmäßiger Aktienanalyse durchaus lohnt.
- Angehende Stillhalter können meine Herangehensweise erstmal unverbindlich und kostenfrei ausprobieren (mit den kostenfreien Versionen von Seeking Alpha und Simply Wall Street). Wer regelmäßig Aktien möglichst zeiteffizient analysieren möchte sollte zumindest die Premium Version von Seeking Alpha ins Auge fassen.
Tipp: auf meiner Homepage erfährst du immer, wenn gerade eine Rabattaktion bei Seeking Alpha läuft (in der Regel 2-3x im Jahr). Schau einfach ab und zu mal vorbei oder schreibe mir unter info@cashflowmitoptionen.de, wenn du bei der nächsten Aktion eine unverbindliche E-Mail erhalten willst (ich schicke dir garantiert keine unerwünschte Werbung).
Qualitätsaktien finden: 2 Schritte zum Erfolg
Ich habe sowohl im Rahmen der Cashflow mit Optionen Strategie (Teil 2) als auch im Artikel zur Aktienauswahl im Bereich Umsetzung ausgiebig dargelegt, wie entscheidend die Wahl der Aktien für deinen Erfolg als Stillhalter ist, und worauf du achten solltest.
Neben praktischen Kriterien, welche im Rahmen des Optionshandels relevant sind (Verfügbarkeit von Optionen, ausreichende Liquidität, und Festlegung deines persönlichen Maximalkurses), sind die langfristig entscheidendsten Kriterien am Ende:
- die Qualität der Unternehmen, deren Aktien man handelt, und
- der Kaufpreis (also dein Put Strike) im Verhältnis zum inneren Wert (Fair Value).
In diesem Blog-Artikel möchte ich dir zeigen, wie ich in der Praxis bestimme, ob ein Unternehmen für mich als Stillhalter in Frage kommt, und wie ich den maximalen Strike bestimme, zu welchem ich bereit bin, einen Put zu schreiben.
Dazu folge ich zwei Schritten.
Im 1. Schritt geht es um eine möglichst effiziente Vorauswahl. Es gibt tausende Aktien, die man handeln könnte, und es ist unmöglich, alle genau zu analysieren. Zum Glück braucht man das auch nicht. Ich habe einige Mindestanforderungen festgelegt, welche eine Aktie erfüllen muss, um für mich überhaupt in Frage zu kommen. Diese Mindestanforderungen gebe ich in einen sogenannten Screener ein, und erhalte somit automatisch eine stets aktuelle „Short-List“ möglicher Aktienkandidaten.
Im 2. Schritt geht es dann um die detaillierte Analyse („Due Diligence“) der möglichen Aktienkandidaten. Hierbei geht es mir einerseits darum, den Fair Value der Aktie zu ermitteln, und andererseits einzuschätzen, wie riskant die Aktie insgesamt als Investment ist. Hier steckt definitiv mehr „Handarbeit“ drin, aber dank Seeking Alpha* und Simply Wall Street* ist auch dieser Schritt relativ effizient. Die meisten notwendigen Infos bekommt man sogar jeweilig in der kostenlosen Version (zumindest für eine begrenzte Anzahl Aktien pro Monat). So kann man sich erstmal herantasten. Wer allerdings regelmäßig schnell und effizient Aktien durchleuchten möchte, der sollte zumindest bei Seeking Alpha über das Premium-Abo nachdenken.

Aktienauswahl: von Ideen zu Qualitätsaktien für’s Handeln als Stillhalter
(Bild: eigene Darstellung)
Wie die Abbildung verdeutlicht, kann man mit dieser Methode aus tausenden Aktienideen ohne großen Aufwand eine kürzere Liste von meist unter 100 Aktien vorauswählen. Aus dieser „Short List“ werden potenziell interessante Kandidaten im Rahmen einer detaillierten Aktienanalyse nochmal gesondert unter die Lupe genommen, woraus sich eine „Watch List“ von Aktien ergibt, welche sich prinzipiell für den Handel mit CFMO eignen.
Die „Green List“ filtert dann nochmal diejenigen Aktien aus der Watch List heraus, welche aufgrund des aktuellen Aktienkurses für den aktiven Handel relevant sein könnten. Habe ich zum Beispiel eine Qualitätsaktie auf meiner Watch List mit einem Fair Value von $100, die gerade etwas überhitzt bei $140 steht, dann schiebe ich sie erst auf meine Green List, wenn der Kurs soweit fällt, dass ich $100-Strike Puts mit angemessener Rendite (mind. 30% Jahresrendite) schreiben kann.
Schauen wir uns nun einmal konkret an, wie das Ganze funktioniert.
Schritt 1: Die Vorauswahl automatisieren mit einem Screener
Was „Qualität“ ausmacht, ist zu einem gewissen Grad Ansichtssache. Ich erkläre dir hier, wie ich persönlich meine Filterkriterien setze. Du solltest diese aber nicht blind übernehmen, sondern ggf. auf deine persönliche Situation bzw. Risikopräferenz abstimmen.
Ich zeige dir hier, welche Filter ich in meiner „CFMO Watch-List“ bei Seeking Alpha* eingerichtet habe. Natürlich kannst du diese oder ähnliche Filterkriterien auch bei anderen Screening-Tools deines Vertrauens benutzen.
Zunächst setze ich ein paar allgemeine Filter, die prinzipiell nichts mit der Qualität der Unternehmen zu tun haben. Viel mehr möchte ich einige Unternehmen bzw. deren Aktien aus anderen bestimmten Gründen ausschließen:
- Sector/Industry: hier schließe ich Branchen aus, bei denen ich mich nicht in der Lage sehe, die Qualität bzw. den Wert von Unternehmen ausreichend zu beurteilen. Das sind bei mir Banken, Versicherungen und REITs (Immobilienfonds). Bei dir sind es vielleicht andere Branchen.
- Exchange: hier schließe ich Aktien aus, die nicht an großen amerikanischen Börsen gehandelt werden. Das mache ich, weil bei anderen Aktien in der Regel keine für meine Strategie passenden Optionen verfügbar sind.
- Market Cap: ich suche Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mindestens $500 Millionen. Darunter ist die Liquidität (gerade bei den Optionen) in der Regel unzureichend. Über $1 Milliarde Marktkapitalisierung ist noch besser.
- Last Close Price: hier kann ich über den Vortageskurs Aktien ausschließen, die deutlich über meinem „Maximalkurs“ liegen (zur Berechnung deines Maximalkurses siehe Strategie Teil 2). Ich setze im Filter den maximalen Preis ca. 25% über meinen Maximalkurs (sprich auf $150 bei Maximalkurs $120), damit ich auch Aktien erfasse, die beim nächsten „Crash“ eine mögliche Put-Gelegenheit bieten könnten. Als Minimumpreis setze ich $5, um Penny Stocks auszuschließen.

Teil 1: Allgemeine Filterkriterien
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha Screener)
Danach geht es ans „Eingemachte“. Die folgenden Kriterien entsprechen meinen grundlegenden Qualitätsanforderungen. Das heißt nicht, dass jedes Unternehmen, welches diese erfüllt, am Ende auch ein Qualitätsunternehmen ist. Aber die Wahrscheinlichkeit ist definitiv höher.
Insgesamt nutze ich fünf Kriterien, die sich auf Wachstum, Profitabilität und Verschuldung beziehen:
- Umsatzwachstum der letzten 5 Jahre: mind. 5% pro Jahr
- Free Cashflow Wachstum der letzten 3 Jahre: mind. 10% pro Jahr
- Free Cashflow Marge der letzten 12 Monate: mind. 10%
- Gesamtkapitalrendite der letzten 12 Monate: mind. 10%
- Verschuldung aktuell nicht mehr als 5x den Free Cashflow der letzten 12 Monate

Teil 2: Qualitätskriterien bei wichtigen Finanzkennzahlen
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha Screener)
Perfekt sind diese Kriterien nicht, denn auch wenn Seeking Alpha insgesamt viele gute Filter anbietet, fehlen mir da ein paar Optionen. Zum Beispiel ist der Hauptgrund, weshalb es teilweise Unternehmen in die Short List schaffen, die keine Qualitätsunternehmen sind, dass bei der Profitabilität im Filter nur auf die letzten 12 Monate geschaut werden kann.
Dadurch werden Unternehmen, die ein außergewöhnlich gutes Jahr hatten, erfasst, und Qualitätsunternehmen, die gerade ein schlechtes Jahr hatten, werden ausgeschlossen. Ein ähnliches Problem ergibt sich daraus, dass die Verschuldung im Verhältnis zu Free Cashflow der letzten 12 Monate gemessen wird. Besser wäre in all diesen Fällen, den durchschnittlichen Free Cashflow bzw. Return on Capital der letzten 3-5 Jahre zu betrachten. Aber nun gut, für den Anfang reicht es, und deshalb gibt es ja noch Schritt 2 (die detaillierte Analyse).
Kommen wir nun zum abschließenden Filterkriterium, das prinzipiell auch nichts damit zu tun hat, ob ein Unternehmen von hoher Qualität ist. Im Gegenteil: oftmals sind Qualitätsunternehmen (zu Recht) teurer. Dennoch möchte ich im Sinne der Priorisierung nicht meine Zeit damit verbringen, Aktien zu analysieren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit momentan überbewertet sind. Deshalb schließe ich Unternehmen aus, die aktuell für mehr als 30x Operativer Cash Flow gehandelt werden (lieber wäre mir hier ein Free Cash Flow Multiple, aber auch hier heißt es: zur Vorauswahl ist es gut genug).

Teil 3: Wahrscheinliche Überbewertung ausschließen
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha Screener)
Natürlich müssen diese Filter nur einmal erfasst werden, und können dann als „Screen“ in deinem Seeking Alpha Profil gespeichert werden.
Am heutigen Tag (30. Mai 2025) sind auf Basis meiner oben beschrieben Filter gerade 55 Aktien in meiner CFMO Watch List. Ein paar davon sollten dem einen oder anderen bekannt sein: Arista Networks (ANET), Copart (CPRT), Crocs (CROX), Deckers Outdoor (DECK), Etsy (ETSY), Merck & Co (MRK), Newmont Corp (NEM), Novo Nordisk (NVO), PinDuoDuo Holdings (PDD), …
Der Auszug unten sind die ersten 15 Aktien (alphabetisch nach Ticker sortiert), nur einmal als Anhaltspunkt. Die entsprechenden Filterwerte finden sich in der Tabelle wieder:

Auszug aus CFMO Screener, 30. Mai 2025
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha Screener)
Schritt 2: Effektive & effiziente Aktienanalyse mit den richtigen Tools
Vorwort zum Thema Aktienanalyse
Bevor wir in die detaillierten Aktienanalyse einsteigen, ein kurzes aber wichtiges Vorwort: man kann eine Aktie stundenlang, tagelang oder gar wochenlang recherchieren, je nachdem wie tief man einsteigt. Es macht einen großen Unterschied, ob man einen Multi-Bagger (Aktie mit Potenzial, sich mindestens zu verdoppeln) für ein konzentriertes Aktienportfolio sucht, oder ob man für ein diversifiziertes Portfolio sicherstellen will, dass man mit einer Aktie langfristig ein niedriges Risiko hat, Geld zu verlieren.
Ich selbst verfolge mit Aktien zwei grundlegend verschiedene Strategien mit klar getrennten Portfolios: so habe ich ein relativ konzentriertes Aktienportfolio, in welchem ich langfristig investiere (Haltedauer idealerweise mind. 5 Jahre), und halte separat Aktien bzw. Kapital bei CapTrader*, um mit Optionen zu handeln (in diesem Artikel vergleiche ich die besten Broker für Optionen).
Für das langfristige Portfolio ist meine Aktienrecherche deutlich tiefgreifender und aufwändiger, als für den Optionshandel. Das liegt daran, dass ich bei einer langfristigen Buy & Hold Strategie den Markt nur schlagen kann, wenn es mir gelingt Aktien zu kaufen, die den Markt langfristig outperformen.
Das brauche ich bei Cashflow mit Optionen nicht: hier kommt die Rendite im Wesentlichen durch die Stillhalterprämien, und es genügt mir, wenn ich Aktien zu Preisen handle, mit denen ich mittel- bis langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Geld verlieren werde.
Mit anderen Worten: im Langzeitportfolio würde eine Aktie, deren Kurs über Jahre regelmäßig zwischen $50 und $100 schwankt, wenig bringen (es sei denn, ich schaffe es, den Kauf und Verkauf richtig zu timen, was aber nicht meiner Strategie entspricht). Die gleiche Aktie könnte aber ideal für meine Stillhalter-Strategie sein, solange ich davon ausgehen kann, dass der innere Wert der Aktie bei ca. $70 liegt. So könnte ich ab $70 abwärts über mehrere Puts eine Position aufbauen, und diese später in der Aufwärtsbewegung über Calls wieder abstoßen. Dabei wäre es mir sehr recht, wenn sich die Aktie über Monate nur im Bereich $50-$70 hin und herbewegt (am Liebsten mit hohe Schwankungen!)…
Bitte ordne die nachfolgende Analysemethode also richtig ein: hier geht es nicht darum, die nächste Amazon-Aktie möglichst früh und günstig zu ergattern, sondern Aktien zu finden mit einem soliden Geschäftsmodell, einer gesunden Bilanz, und ausreichender Wachstumsaussichten, um das Risiko zu minimieren, langfristig Geld zu verlieren, wenn man die Aktie zu einem vernünftigen Strike handelt.
Meine Analysemethode unterteilt sich in drei Teile:
- die Vorarbeit (das Zusammentragen relevanter Informationen)
- die Bewertung der Aktie (Fair Value), und
- die Risikoanalyse.
Ich nutze für meine Aktienanalysen ein einfaches Template (kostenloser Download unten), um meine Recherchen zu dokumentieren.

Aktienanalyse
Mit dieser Excel Vorlage kannst du Aktien auf fundamentale Art bewerten. So kannst du auf Basis konkreter Daten und gezielter Annahmen für dich entscheiden, ob und zu welchem Preis du bereit bist, eine Aktie zu kaufen - sei es als Stillhalter im Rahmen einer Cashflow Strategie, oder als langfristig orientierter Anleger (Datei enthält Beispielbewertung, alle Angaben ohne Gewähr)
Im Nachfolgenden analysiere ich mit dir zusammen die Crocs Inc. (CROX), welche oben in unserer Short-List erschienen ist. Diese Analyse findest du ebenfalls im kostenfreien Template, welches du oben downloaded kannst.
Im Übrigen ist es oft so, dass ich Aktienanalysen vorzeitig abbreche, und zwar sobald ich zu dem Schluss komme, dass die Aktie bzw. das Unternehmen nichts für mich ist. Während ich alle Schritte durchgehe, bevor ich eine Aktie „freischalte“, reicht bereits ein „Red Flag“, um eine Aktie zu eliminieren (für immer oder vorübergehend).
Einige Beispiele solcher Red Flags sind:
- Es werden keine geeigneten Optionen für die Aktie gehandelt (zu wenig Volumen oder zu wenig Strikes) ;
- Ich verstehe das Geschäftsmodell nicht, oder glaube nicht daran (hieran scheitern die meisten, die es auf meine Short List geschafft haben) ;
- Das (für die Qualitätsfilter relevante) Vorjahr war außergewöhnlich gut: sofern ich nicht klar sagen kann, ob sich die Performance wiederholden wird, schiebe ich die Aktie erstmal bei Seite (stark zyklische Aktien handle ich z.B. nur, wenn ich den Zyklus ausreichend abschätzen kann) ;
- Ein finanziell relevantes Risiko ist schwer abzuschätzen (darunter verstehe ich politische, wirtschaftliche, rechtliche oder regulatorische Risiken, welche dem Unternehmen schlagartig und dauerhaft erheblich schaden könnten).
Nun aber zurück zur Analyse am Beispiel von Crocs… hier konnte ich keine Red Flags finden…
Aktienanalyse Teil 1: Die Vorarbeit
Wenn wir auf Seeking Alpha eine Aktie suchen, kommt zunächst die folgende Übersicht (das ist auf dem Desktop; die Mobilansicht ist etwas kompakter, bietet aber über eine gut strukturierte App Zugriff auf genau dieselben Informationen).
Der klare Aufbau und der „One Stop Shop“ Charakter für (fast) alle relevanten Informationen, welche ich für meine Aktienanalysen brauche, sind übrigens der Hauptgrund, warum ich das Tool fast täglich nutze und jedem empfehlen kann, der regelmäßig effizient Informationen zu Aktien abrufen möchte.

Seeking Alpha Summary Dashboard: CROX (30.05.2025)
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha)
Bevor ich mit der eigentlichen Bewertung einer Aktie beginne, läuft die Vorarbeit einer Aktienanalyse bei mir in der Regel wie folgt (für jede Ziffer sind die Quellen auf dem Snapshot oben markiert):
- Ich prüfe kurz, ob und welche Optionen (Weeklys?, welche Strikes?) für diese Aktie gehandelt werden.
- Ich schaue mir die Analysten-Ratings an (nur informativ) und verschaffe mir mit dem „Analyze with AI“ Feature einen Überblick über das Geschäftsmodell, die Konkurrenz und mögliche Alleinstellungsmerkmale. Ich bekomme hier auch schnell eine Übersicht der wesentlichen positiven und negativen Kommentare der Seeking Alpha Analysten.
- Ich prüfe, ob es kürzlich irgendwelche relevanten News gab. Meistens ist die Antwort nein, aber falls eine Akquisition oder eine Klage im Raum stünde (oder Ähnliches), würde ich es so schnell herausfinden.
- Ich schaue mir die wesentlichen Bewertungskennzahlen an, um ein erstes Gefühl dafür zu bekommen, wie die Bewertung des Unternehmens im Vergleich zur Branche und ich Vergleich mit der Historie (letzte 5 Jahre) ist.
- Ich schaue mir nun genauer die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz und das Cashflow Statement an. Worauf ich hier genau achte beschreibe ich unten noch genauer.
- Ich überfliege in der Regel 3-4 Analysen von Seeking Alpha Analysten. Nicht alle sind qualitativ gleich hochwertig, aber es sind regelmäßig sehr gute dabei, und auch sonst lernt man aus mehreren Analysen schnell, worauf es bei einer Aktie ankommt.
- Abschließend schaue ich mir die letzte Quartalspräsentation an und höre mir auch oft den dazugehörigen Earnings Call an. Dadurch bekomme ich ein Gefühl über aktuelle Brennpunkte und die kurzfristigen Erwartungen.
Die ersten 4 Punkte dauern keine 10 Minuten, und dabei fliegt tatsächlich mehr als die Hälfte der Aktien raus, die ich mir ansehe (siehe die „Red Flags“ oben).
Die Punkte 5 bis 7 stellen die „Hauptarbeit“ dar (i.d.R. 2-3 Stunden). Hier geht es darum, ausreichend Informationen über das Unternehmen, dessen Produkte/Services, die Konkurrenz, die Industrie, usw. herauszufinden, um sich ein gutes Bild über Wachstumsszenarien und Risiken machen zu können. Das brauchen wir nämlich anschließend, um sinnvolle Annahmen im Rahmen der Bewertung anstellen zu können. Einige dieser Informationen kommen auch in der Risikoanalyse zu tragen.
Bonus Feature: „My Notes“
Bei Seeking Alpha kann man sich zu jeder Aktie Notizen speichern, was sehr praktisch ist, um relevante Informationen schnell und überall (auch mobil, dank der App) abrufen zu können.
Wie ihr im Screenshot oben sehen könnt, steht bei mir bei Crocs der Fair Value von ca. $115 (wie ich darauf komme sehen wir im nächsten Abschnitt), und dass sich die Aktie (für mich) für Puts unterhalb von $100 eignet. Genauso würde ich hier aber auch mit einer kurzen Begründung dokumentieren, wenn ich eine Aktie ausschließe – so vermeide ich, sie mir unnötig erneut anzusehen.
Nun möchte ich euch noch einige der oben genannten Schritte näher erklären bzw. anhand von Screenshots zeigen.
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Fangen wir an mit der KI-Zusammenfassung („Analyze with AI“). Hier findet ihr wie gesagt einen kompakten Überblick wesentlicher Informationen zum Unternehmen, die als Orientierung dienen sollen.


Seeking Alpha „Analyze with AI“ Zusammenfassung zu CROX
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha)
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Schauen wir uns als nächstes die wesentlichen Bewertungskennzahlen an. Hier bietet Seeking Alpha eine ganze Reihe, wobei ich persönlich meistens auf das KGV (P/E Ratio) und das KCV (Price/Cash Flow) schaue.
TTM steht für die letzten 12 Monate (Trailing Twelve Months), und FWD für die nächsten 12 Monate (Forward). Die absolute Zahl ist nur im Vergleich zu relevanten Benchmarks sinnvoll, wie zum Beispiel der Industrie („Sector Benchmark“) oder der Historie des Unternehmens. Daraus kann man erkennen, ob das Unternehmen relativ günstig oder teuer ist.
Das PEG Ratio ist ebenfalls interessant, da es das KGV ins Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum stellt. Ein PEG unter 1.0 gilt als günstig.
Im Falle von CROX erscheint also keine Überbewertung, sondern wohl eher eine Unterbewertung vorzuliegen. Ein abschließendes Urteil zur Bewertung erlaube ich mir an dieser Stelle aber noch nicht.

Bewertungskennzahl zu CROX (relevanteste wurden markiert)
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha)
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Kommen wir nun ans Eingemachte, was für den ein oder anderen, der nicht mit Finanzabschlüssen von Unternehmen vertraut ist, etwas einschüchtern könnte. Ich würde aber jeder/m, die/der sich für das Handeln mit oder das Investieren in Einzelaktien interessiert, sehr empfehlen sich mit dem Lesen von GuVs und Bilanzen vertraut zu machen. Ansonsten muss man sich auf die Auslegung und Bewertungen Dritter verlassen, was das Anlagerisiko unnötig erhöht.
An dieser Stelle fehlt mir die Zeit, tief in diese Materie einzusteigen (vielleicht ein Thema für einen zukünftigen Beitrag). Daher beschränke ich mich auf die wesentlichen Faktoren, auf die ich achte:
- Wachstumshistorie (Umsatz, Bruttomarge, Gewinn und Free Cashflow) im Laufe der Zeit
- Profitabilität, absolut und im Zeitverlauf (Bruttomarge, Gewinn und Free Cashflow als % vom Umsatz)
- Liquidität & Verschuldung (kurzfristige Zahlungsfähigkeit, Verschuldungsgrad, Verschuldungstrend)
- Sonstiges (zahlt das Unternehmen Dividenden, und falls ja, sind sie gut gedeckt? ; kauft das Unternehmen Aktien zurück oder gibt sie etwa über Aktienvergütungen (Stock Based Compensation) stetig mehr Aktien aus?)
All diese Informationen finde ich mit ein paar Clicks im Bereich „Financials“ auf Seeking Alpha, wo ich mir die GuV (Income Statement), die Bilanz (Balance Sheet) und das Cashflow Statement ansehen kann. Nachfolgend zeige ich ein paar beispielhafte Auszüge.

Auszug GuV von CROX
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha)
Im Bild habe ich einen Auszug der GuV mit Umsatz und Bruttomarge abgebildet. Man kann jeweils im Filter auswählen, ob man sich die Zahlen jährlich oder pro Quartal anzeigen lassen will. Ebenso kann man sich Werte in allen Währungen anzeigen lassen (hier: USD), oder aber als Prozentsatz (daraus sieht man bei relevanten Kennzahlen die Marge). Die kleinen Graphiken zeigen visuell den Trend an (diese können auf Click vergrößert werden).
Aus dieser Übersicht sehen wir folgendes:
- Umsatz und Bruttomarge wachsen stetig, wobei es ein Covid Boost gab, gefolgt von einer aktuellen Verlangsamung des Wachstums
- Die Bruttomarge liegt i.d.R. zwischen 55-60%, mit einem leichten Aufwärtstrend, wenn man die Saisonalität betrachtet (Q1 2025 ist mit 57,78% über Q1 2024 mit 55,62% und Q1 2023 mit 53,88%)

Auszug Bilanz von CROX
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha)
In der Bilanz findet man ganz unten relevanten Kennzahlen wie die Anzahl ausstehender Aktien im Zeitverlauf, sowie die Nettoverschuldung (Verschuldung nach Abzug der Barmittel).
Im Falle von CROX ist auch hier nur Positives zu berichten: die Anzahl der Aktien nimmt stetig ab, was auf Rückkäufe hindeutet (dies lässt sich auch im Cashflow Statement bestätigen), und die Nettoverschuldung nimmt ebenfalls kontinuierlich ab, was auf regelmäßig Tilgungen schließen lässt. Die Schulden wurden übrigens im Rahmen der Akquise von Hey Dude aufgenommen.

Auszug Cashflow Statement von CROX
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha)
Aus dem Cashflow Statement können wir prüfen, ob sich die Cashflow Entwicklung ähnlich darstellt, wie die Gewinnentwicklung (siehe Net Income ganz oben). Beim Cashflow kann man zwischen operativem Cashflow (Cash from Operations) und Free Cashflow unterscheiden. Der Free Cashflow zieht Kapitalinvestitionen (Capital Expenditures) vom operativen Cashflow ab, und gibt damit einen besseren Einblick darüber, wie viel Geld jedes Jahr in die Kassen kommt, nachdem diese Investitionen getätigt wurden.
Bei Crocs sieht man, wie sowohl der Gewinn als auch der Cashflow stetig und stark angestiegen sind, wobei Investitionen nach dem post-Covid Boom von 2022-2023 nun etwas zurückgefahren wurden. Außerdem bestätigt sich hier auch, dass Stock Based Compensation (SBC) kein relevantes Thema für das Unternehmen ist (die Beträge sind im Verhältnis zum Gewinn sehr gering). Das ist für Anleger relevant, da bei hoher SBC der Free Cashflow irreführend hoch wirken kann (weshalb man bei der Unternehmensbewertung SBC herausrechnen sollte).
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Nachdem wir uns dem Thema Finanzkennzahlen nun Auszugsweise genähert haben, möchte ich abschließend noch ein Wort über die Analysen der Seeking Alpha Analysten verlieren. Diese erscheinen wie folgt im Bereich „Analysis“ in chronologischer Reihenfolge (die letzte Analyse ist immer oben – hier bei Crocs vom 26. Mai 2025).

Auszug – die letzten 5 Analysen zu CROX bei Seeking Alpha
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha)
Seeking Alpha Analysten sind meistens einzelne Autoren oder kleine Investment-Gruppen, welche auf die eine oder andere Weise Erfahrungen aus dem Finanzbereich mitbringen. Das Spektrum reicht von ehemaligen Fondmanagern, Finanzexperten bis hin zu Privatanlegern mit einem Faible für Aktienanalysen.
Alle Artikel werden durch Editoren auf offensichtliche Fehler, Widersprüche und Unklarheiten geprüft. Ebenfalls ist ausgeschlossen, dass Texte mithilfe von KI geschrieben wurden. Dennoch reicht die inhaltliche Qualität von „richtig aufschlussreich“ bis „ziemlich oberflächlich“, weshalb man definitiv mehrere (gerne auch mit gegensätzlichen Ratings) lesen muss, um sich ein gutes Bild machen zu können.
Hier ein paar praktische Tipps zur effektiven Nutzung der Analysen:
- Das Rating (buy-hold-sell) sollte nicht überbewertet werden. Fokussiere dich auf die wesentlichen Fakten, auf welche der Autor seine Einschätzung aufbaut.
- Suche nach Informationen zur Branche, zum Geschäftsmodell, zu den Produkten, zur Konkurrenz, etc. (wenige Artikel sind umfassende „Grundsatzartikel“, die alles beleuchten, aber wer sucht, der findet).
- Die meisten Artikel beinhalten eine Bewertung (Fair Value) der Aktie: schaue die vor allem die Annahmen an, und deren Begründung.
- Lese dir die Kommentare der Leser durch – hier findest du oft interessante Fragen, Antworten, und abweichende Perspektiven.
Bonus Feature: „Playlist“
Bei Seeking Alpha kannst dir Artikel (inklusive Analysen, News oder Earnings Calls) in einer Playlist zusammenstellen und dir vorlesen lassen. Das geht natürlich auch mobil über die App. Falls du also auf dem Weg zur Arbeit oder beim Joggen mehr über deine Unternehmen erfahren willst, ist das ganz einfach möglich.
Aktienanalyse Teil 2: Die Bewertung
Nachdem wir uns in der Vorbereitung umfassend über das Unternehmen, dessen Branche, Geschäftsmodell, Konkurrenz etc. informiert haben, und auch einen guten Überblick über die vergangene Performance sowie Wachstums und Profitabilitätstrends gemacht haben, können wir zum 2. Teil der Aktienanalyse übergehen: der Bewertung.
Es gibt viele verschiedene Methoden und Variationen, wie man Unternehmen bewerten kann. Zu diesem Thema könnte ich zu gegebenem Zeitpunkt eigens einen Beitrag schreiben. Hier werde ich mich (verhältnismäßig) kurzfassen, und mein vereinfachtes Discounted Cashflow (DCF) Modell kurz vorstellen.
Da jegliche Bewertung nur so gut ist, wie die Annahmen, auf denen sie beruht, arbeite ich persönlich immer mit Szenarien („Base“, „High“ und „Low“). Die weitaus wichtigste Annahme ist das künftige Free Cashflow Wachstum, welches sich aus Umsatzwachstum, Margenentwicklung, und der Entwicklung des Kapitalbedarfs ergibt.
Ebenso spielt natürlich der Abzinsungsfaktor eine wichtige Rolle. Hier setze ich die durchschnittlichen Kapitalkosten (auf Englisch abgekürzt „WACC“) ein, wobei ich mindestens 10% nutze (auch wenn der WACC niedriger ist, wie z.B. bei Crocs, wo er bei 8,4% steht.
Arbeiten wir uns am Beispiel von Crocs einmal durch mein vereinfachtes Bewertungsmodell durch (siehe das Template „Aktienanalyse“ weiter oben).

Crocs Bewertungsparameter
(Quelle: Snapshot aus eigenem Aktienanalysetemplate)
Im Bereich (1) erfasse ich erstmal die Grunddaten zur Aktie. Für die Bewertung relevant ist hier:
- Der Free Cashflow des Vorjahres (bei Crocs: $0,92 Milliarden in 2024), welcher als Startwert für die Wachstumsannahmen dient;
- Die Nettoverschuldung (Schulden abzüglich Barmittel), was auch ein negativer Betrag sein kann, wenn es mehr Barmittel als Schulden gibt (bei Crocs: $1,7 Milliarden)
- Der aktuelle Kurs und die dazugehörige Marktkapitalisierung (daraus berechnet sich später die aktuelle Anzahl ausstehender Aktien)
- Der Abzinsungsfaktor die erwartete Rendite („Expected ROI“), hier 10%.
Im Bereich (2) erfasse ich das erwartete FCF-Wachstum der nächsten 10 Jahre in 3 Szenarien (Base, High, Low). Die Grundlagen für diese Annahmen kommen aus meinen vorangegangenen Recherchen, und basiert auf Faktoren wie:
- Erwartetes Industriewachstum
- Erwartete Performance des Unternehmens relativ zur Konkurrenz
- Erwartete Entwicklung der Profitabilität (Margen)
- Änderung der Kapitalintensität
- Kurzfristig kann man sich auch an der Guidance des Managements und den Schätzungen von Wall Street Analysten orientieren (wenn man diese für plausibel erachtet)
Bei Crocs habe ich kurzfristig einen Rücksetzer eingepreist (Zollrisiko, Rezession). Danach habe ich verschiedene Szenarien angenommen, vor allem hinsichtlich der länger und stärke einer möglichen Rezession, sowie bezüglich der Auswirkung der Zölle auf die Margen. Im Basisszenario gehe ich von einer moderaten Rezession (2025/26) und moderaten Zöllen aus, wobei ich insgesamt konservativ bleibe, was Umsatzwachstum ausgeht.
Im Bereich (3) lege ich das Wachstum nach Ablauf der 10 Jahre fest. Das dient der Berechnung des Endwerts. Hier bleibe ich prinzipiell immer konservativ (wer kann schon so lange in die Zukunft sehe), und nutze in der Regel Wachstumsraten im Bereich 0-2%.
Im Bereich (4) gebe ich jedem Szenario eine Wahrscheinlichkeit (Summe = 100%). So ergibt sich am Ende ein gewichteter Fair Value aus allen Szenarien. Der Base Case sollte per Definition das wahrscheinlichste Szenario widerspiegeln.
Im Bereich (5) kann man, falls zutreffend, Bewertungsanpassungen vornehmen. Dies trifft zum Beispiel dann zu, wenn es Minderheitsbeteiligungen gibt (deren Wert man vom Eigenkapital abziehen muss), oder wenn „versteckte“ Werte (z.B. Beteiligungen, Immobilien, etc.) vorhanden sind, welche nicht zur Erzeugung der für die Bewertung relevanten Cashflows dienen.
Im Bereich (6) halte ich das durchschnittliche Rating der Wall Street Analysten und deren Kursziel fest, sowie den Short Interest (Prozentsatz der Aktien, der leer verkauft wurde). Ein Short Interest über 10% gilt als erhöht, was bei einem positiven Trigger zu einer schlagartigen Kurssteigerung, dem sogenannten Short Squeeze, führen kann. Insgesamt erhöht ein hoher Short Interest oftmals die Vola. Das ist alles rein informativ und fließt nicht in die Bewertung ein.
Im Bereich (7) mache ich mir qualitative Notizen (optional).
Auf Basis meiner Angaben berechnet sich weiter unten im Template die Fair Value Range:

Auszug – die letzten 5 Analysen zu CROX bei Seeking Alpha
(Quelle: Snapshot aus Seeking Alpha)
Das vereinfachte DCF-Modell berechnet auf der linken Seite die jährlichen Free Cashflows und den Endwert für jedes Szenario anhand der Parameterdaten aus. Auf der rechten Seite werden die Cashflows abgezinst (hier mit 10%). Daraus ergibt sich der sogenannte Enterprise Value (das ist der Gesamtkapitalwert des Unternehmens, einschließlich Schulden und Minderheitsbeteiligungen.
Vom Enterprise Value müssen daher noch die Nettoschulden (Schulden abzgl. Barmittel) und der Wert etwaiger Minderheitsbeteiligungen abgezogen werden (wenn es mehr Barmittel als Schulden gibt, werden die Nettobarmittel hinzugezählt).
Auch andere Wertanpassungen können hier angebracht sein. Ein Beispiel wäre, wenn das zu bewertende Unternehmen eine Beteiligung an einem anderen Unternehmen hält. Der Wert dieser Beteiligung muss hinzugerechnet werden, sofern diese Beteiligung nicht zur Erzeugung der bereits in die Bewertung eingeflossenen Cashflows dient.
Bei Crocs ziehen wir lediglich die Nettoschulden von $1,7 Milliarden ab. Sonstige Anpassungen sind nicht zutreffend. Daraus ergibt sich ein Equity Value zwischen $6,15 Milliarden und $11,36 Milliarden, was geteilt durch die Anzahl ausstehender Aktien einem Fair Value Range von ca. $106 bis $197 entspricht. Der auf Basis der Szenario-Wahrscheinlichkeiten gewichtete Fair Value ist $151.
Für mich als Stillhalter lässt sich daraus schließen, dass CROX bei rund $100 mit hoher Wahrscheinlichkeit unterbewertet ist, und ich damit durch das Schreiben von Puts unterhalb von $100 ein überschaubares Risiko eingehen, zumindest aus Bewertungsperspektive.
Bevor ich mich entscheiden kann, ob ich diese Puts auch wirklich verkaufe, muss ich aber noch eine umfassendere Risikoanalyse vornehmen.
Aktienanalyse Teil 3: Die Risikoanalyse
Ich nutze zur Risikoanalyse ein (selbst erstelltes) 20-Punkte System, nachdem ich alle Aktien hinsichtlich verschiedener gängiger Risiken so objektiv wie möglich bewerten kann. Die Risikobewertung wird nach 4 verschiedene Risikokategorien aufgeteilt, auf welche jeweils 5 Punkte vergeben werden:
- Finanzielle Stärke
- Profitabilität
- Industrie & Wettbewerb
- Management & Sonstige
Das Ziel ist einfach: mögliche Risiken erkennen, die ich im Rahmen der Bewertung nicht oder nicht ausreichend berücksichtigen konnte. Beispielsweise fließt ein hoher Verschuldungsgrad nur sehr indirekt in die Bewertung ein (etwa dadurch, dass eine hohe Zinslast die Free Cashflows drückt). Ob ein Unternehmen bei der nächsten Rezession in Zahlungsschwierigkeiten geraten könnte oder ausreichend Reserven hat, wird dadurch allerdings nicht erfasst.
Nachfolgend beschreibe ich zunächst kurz die Kennzahlen in jeder Risikokategorie.
Finanzielle Stärke (5 Punkte)
Kennzahlen: Quick Ratio, Current Ratio, Debt to Equity Ratio, Debt Coverage, Interest Coverage
Hier geht es vorwiegend darum, dass ein Unternehmen auf kurze Sicht keine Liquiditätsrisiken hat (Quick und Current Ratio zeigen an, wie gut kurzfristige Verbindlichkeiten gedeckt), und auf längere Sicht keine zu hohe Schuldenlast (hierüber geben der Verschuldungsgrad und die Fähigkeit, Schulden zu tilgen und Zinsen zu zahlen, Auskunft).
Profitabilität (5 Punkte)
Kennzahlen: Bruttomarge, Nettomarge, Nettomarge zum Vorjahr, Gewinnwachstum der letzten 5 Jahre, und Return On Capital Invested (ROIC)
Hier geht es darum, wie profitabel ein Unternehmen wirtschaftet. Je profitabler ein Unternehmen ist, desto einfacher kann es in der Regel auch aus Krisen heil herauskommen. Sind die Margen zu niedrig, kann es schnell zu Verlusten kommen.
Mit dem ROIC wird gemessen, wie gut das Unternehmen (bzw. das Management) mit Kapital umgeht, spricht welche Kapitalrendite sie durchschnittlich in den letzten 5 Jahren erzielt haben. Ein Unternehmen, welches es schafft, über einen langen Zeitraum zweistellige Kapitalrenditen abzuliefern, kann in aller Regel als Qualitätsunternehmen angesehen werden.
Industrie & Wettbewerb (5 Punkte)
Kennzahlen: Industriewachstum (nächste 3-5 Jahre), Wettbewerbsposition (Marktführer, Top 3, Follower oder Newcomer), Alleinstellungsmerkmal (ist das „Moat“ stark, mittel oder schwach), ökonomische & politische Risiken (hoch, mittel, niedrig) und regulatorische & rechtliche Risiken (hoch, mittel, niedrig)
Hier geht es darum, ein Grundverständnis über die Industrie und den Wettbewerb zu erlangen. Das ist zwar keine detaillierte Branchen- und Wettbewerbsanalyse, dennoch ist es zur Risikominimierung hilfreich zu sehen, wenn:
- der Industrie ein starkes Wachstum (mind. 5% pro Jahr) bevorsteht
- das Unternehmen eines der Top 3 Kontrahenten in der Branche ist, besser noch der Marktführer
- das Unternehmen ein starkes Alleinstellungsmerkmal hat, was es Nachahmern schwer machen wird, in den Markt zu drängen
- es keine unberechenbaren politischen, ökonomischen, regulatorischen oder rechtlichen Risiken gibt (siehe z.B. China, Brazilien, etc.)
Management & Sonstige (5 Punkte)
Kennzahlen: Management Team Tenure (wie lange sind Vorstand und Aufsichtsrat im Dienst), CEO Ownership (ist der CEO der Gründer oder hält er mind. 0,1% der Aktien?), Governance Red Flags (waren/sind Manager in Skandale oder Ungereimtheiten verwickelt, kann der Aufsichtsrat unabhängig handeln, etc.), und Insider Trading (haben Insider in den letzten 6-12 Monaten mehr Aktien gekauft oder verkauft?)
Mit diesen Kennzahlen schaue ich mir an, ob es bestimmte Management-bezogene Risiken gibt, oder im Gegenteil, Gründe, zuversichtlich zu sein. Zum Beispiel schätze ich Unternehmen, die von Gründern geführt werden, die selbst ein starkes Interesse an einer positiven Wertentwicklung haben, gegenüber anderen vergleichbaren Unternehmen als weniger riskant ein.
Beim Insider-Trading geht es eher darum, irgendwelche „Red Flags“ zu erkennen. Haben Insider in den letzten Monaten Aktien verkauft, will das noch nichts heißen. Man sollte sich anschauen, wie viel sie nach dem Verkauf noch halten, zu welchem Kurs sie verkauft haben, und ob es ein Einzelfall war oder gleich mehrere Insider verkauft haben. Ein stark erhöhtes Risiko liegt erst dann vor, wenn ein großer Anteil der gehaltenen Aktien zu einem nicht übermäßig hohen Kurs veräußert wurde, und das vielleicht gleich von mehreren Personen.
Schauen wir uns nun konkret an, wie dieses System auf die CROX Aktie angewandt werden kann. Hier nutze ich weiterhin das Template zur Aktienanalyse, welches ich ob zum Download verlinkt habe.

Crocs, Inc. – Risikoanalyse (31.05.2025)
(Quelle: Snapshot aus Aktienanalyse-Template)
Mit 15 Punkten weist Crocs ein geringes Risiko aus. Wenn wir uns einmal näher ansehen, wo das Unternehmen die 5 Punkte „Abzug“ bekommen hat, sind aus meiner Sicht 4 von 5 absolut unbedenklich:
- Das Quick Ratio ist zwar unter 1.0, aber nur sehr knapp, während das Current Ratio deutlich über 1.0 liegt. Die Liquidität ist als insgesamt noch sehr gut.
- Das Debt to Equity Ratio ist etwas höher als 40%, aber das Unternehmen hat starke Free Cashflows und hat die Schuldenlast stetig reduziert. Das wird auch weiter so gehen.
- Die zwei Punkte Abzug wegen Insider Selling sind, wenn man sich die Mengen und Kurse ansieht, zu welchen verkauft wurde, insgesamt unbedenklich.
Das einzige Risiko, was mehr Aufmerksamkeit verdient hat, ist die Abwesenheit eines starken Burggrabens – sofern man die Marke Crocs selbst nicht als solchen ansieht (mir ist das allein zu schwach). Mode und Geschmäcker ändern sich im Laufe der Zeit, und so sollte man Projektionen auf 10 Jahre in die Zukunft, wie wir sie im Rahmen der Bewertung machen mussten, mit einer gewissen Vorsicht genießen.
Dennoch denke ich, dass meine Wachstumsannahmen ausreichend konservativ sind (vor allem im Low Case), um dieses Risiko adäquat abzubilden. Zudem glaube ich auch, dass diese Schuhe (so hässlich ich sie auch finden) bei Arzt- und Pflegepersonal sowie „zuhause im Garten“ auch in Zukunft wenig modisch-praktische Konkurrenz haben werden.
Unter dem Strich habe ich CROX daher guten Gewissens auf meiner Watch List (da ist sie übrigens schon seit Jahren), und aktuell ist sie ebenfalls mal wieder auf meiner „Green List“, da sie sich im $100 Bereich tummelt. Das gibt mir die Möglichkeit, attraktive Puts unterhalb von $100 zu schreiben.
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Abschließend möchte ich noch kurz auf die Quellen für die verschiedenen Kennzahlen zu sprechen kommen.
Alle Finanzinformationen aus den ersten beiden Risikokategorien (Finanzielle Stärke & Profitabilität) könnt ihr entweder direkt in Seeking Alpha ablesen (Beispiel: Gross Margin, Profit Margin, ROIC…), oder ganz einfach anhand der beschriebenen Formel mit Daten aus Seeking Alpha berechnen (Beispiel: Quick Ratio, Current Ratio, etc.). Natürlich gibt es für entsprechende Finanzdaten auch viele andere Quellen, aber ich kenne kaum eine, die alles so ausführlich abdeckt.
Die Bewertung der 3. Kategorie (Industrie & Wettbewerb) erfordert mehr Urteilsvermögen, und ist teilweise Ermessenssache. Informationen über die Industrie, die Marktposition, etwaige Burggraben und sonstige Risiken findest du durch das Lesen (oder Anhören) von Seeking Alpha Analysen, oder durch einfach Internet-Recherche.
Die 4. Kategorie ist mit Ausnahme der Einschätzung zur Governance, welche wieder auf Recherche basiert (die Abwesenheit negativer Schlagzeilen führt hier in der Regel zur Entwarnung), wieder schwarz/weiß. Diese Infos zum Management findet man tatsächlich bei Simply Wall Street am schnellsten (siehe Snapshot unten).

Relevant Management und Insider Trading Daten
(Quelle: Snapshot aus Simply Wall Street)
Solltest du erstmal nur in ein Finanzdaten und -informationstool investieren wollen, um deine Aktienrecherchen effizienter und effektiver zu gestalten, so würde ich dir unter dem Strich Seeking Alpha ans Herz legen. Du findest immer das aktuellste Angebot* über meinen Affiliate-Link. Falls du diesen benutzt, danke ich dir herzlich für deine Unterstützung!
Bonus: Einsatz der Green List im PowerX Optimizer
Der PowerX Optimizer* ist ein starkes Tool, welches dir dabei helfen kann, stets in Echtzeit die passenden Optionen zu deinen Aktien zu finden (basierend auf von dir festgelegten Kriterien). Die allgemeine Funktionsweise des Tools habe ich hier beschrieben.
Das Tool ist kein „Must Have“ und lohnt sich in der Regel nur für Stillhalter, die regelmäßig Optionen auf ein Kapital von mindestens $50‘000 schreiben, oder die auch andere Trading Strategie nutzen, welche das Tool bietet (inzwischen sind es außer dem Option Wheel noch 6 weitere Strategie). Wer es mal ausprobieren möchte kann dies übrigens jederzeit mit der 30-Tage Geld zurück Garantie.
Hier möchte ich dir nur kurz zeigen, wie du deine „Green List“ effektiv in Verbindung mit dem PowerX Optimizer nutzen kannst.
Als Erinnerung: so wie hier sieht dein Trading Screen aus, wenn du im PXO-Tool die Wheel Strategy auswählst. Links siehst du das über Trading View integrierte Chart der (rechts) ausgewählten Aktie (hier: CROX), und rechts hast du den Steuerungsbereich mit Filtern, Listen und Optionsvorschlägen.

PowerX Optimizer Dashboard (CROX Aktien am 30.05.2025)
(Quelle: Snapshot aus PowerX Optimizer)
Schauen wir uns nun die rechte Seite etwas näher an.

PowerX Optimizer Filterbereich mit Watchlist Funktion
(Quelle: Snapshot aus PowerX Optimizer)
In diesem Screenshot siehst du drei Unterbereiche:
- Die Filterkriterien
- Die Listen
- Die (zu deinen Filterkriterien passenden) Optionen
Den Filterbereich nutze ich nur um einzugrenzen, welche Optionen mir angezeigt werden (und nicht als Aktienfilter, da ich diese Arbeit bereits mit den zuvor beschriebenen zwei Schritten erledigt habe). Ich lege fest, dass:
- Mir nur Strike Preise bis $120 angezeigt werden sollen (mein Maximalkurs)
- Ich mindestens 30% jährliche Rendite (ROI) auf meine Optionen möchte
- Ich eine Mindestprämie von $0.50 pro Option haben möchte (damit die Gebühr anteilig nicht so schwer ins Gewicht fällt)
- Ich keine Optionen möchte, die nach einem anstehenden Earnings Call verfallen
Bei den Listen werden anhand der Filterkriterien automatisch zwei Listen generiert: eine „konservative“ und eine „aggressive“ Liste. Der Unterschied liegt in der Volatilität und im Delta (hohe Vola bzw. hohe Delta Optionen werden in der „aggressiven“ Liste angezeigt). Ich nutze diese Listen allerdings nur zum „Stöbern“, und halte mich in der Regel an meine Watchlist. Diese entspricht nämlich meiner Green List und enthält daher die Aktien, welche ich bereits auf Herz und Nieren geprüft habe.
Daher muss ich für jede meiner Green List Aktien nur noch im Optionsfenster schauen, ob passende Optionen, welche meinen maximalen Strike Preis für die jeweilige Aktie nicht überschreiten, und dabei meinen Renditekriterien entsprechen, aktuell vorhanden sind.
Heute konnte ich bei CROX beispielsweise zwischen dem $99 Put mit Laufzeit bis zum 6. oder 13. Juni wählen, jeweils mit Prämienrendite von über 30% jährlich. Diese Option kann ich dann ruhigen Gewissens schreiben, da ich (persönlich) davon überzeugt bin, dass der Fair Value dieser Aktie über $100 liegt.
NB: natürlich ist vorausgesetzt, dass ich noch ausreichend Cash habe, um den Put zu decken, und dass ich meine maximale Positionsgröße für diese Aktie damit nicht überschreite.
Fazit
Es ist sinnvoll und wichtig für deinen langfristigen Erfolg als Stillhalter, dass du im Vorfeld ausreichend Zeit investierst, Aktien von Qualität zum richtigen Preis zu finden. Nur dann kannst du mit einer Strategie wie Cashflow mit Optionen auch wirklich monatlich, systematisch und dauerhaft Geld verdienen, und hast langfristig die Chance, bei überschaubarem Risiko marktschlagende Renditen zu erzielen.
In diesem Artikel habe ich beschrieben, wie ich in 2 Schritten meine Qualitätsaktien für den Optionshandel auswähle:
- im 1. Schritt nutze ich einen vollautomatisierten Screener, um eine Short-List zu erstellen, welche täglich aktuell ist.
- im 2. Schritt tauche ich tiefer in die Unternehmen ein, um mir ein fundiertes Bild über ihren inneren Wert (Fair Value) und ihr Risikoprofil machen zu können. Unternehmen, die meinen Qualitätsansprüchen gerecht werden, kommen auf meine Watchlist. Sobald der aktuelle Kurs dann so steht, dass ich Put-Optionen rund um oder unter Fair Value schreiben kann, kommt die Aktie auf meine Green List, und ist bis auf Weiteres zum Trading freigegeben.
Um den ganzen Prozess effektiver und effizienter zu gestalten nutze ich drei Tools:
- Seeking Alpha Premium* (das #1 Tool für die Aktienanalyse)
- Simply Wall Street* (das einsteigerfreundlichste Tool zur Aktienanalyse)
- PowerX Optimizer* (das #1 Tool für das Wheel Trading)
Mehr zu diesen Tools erfährst du auch hier.
Für Einsteiger reichen die kostenlosen Versionen von Seeking Alpha und Simply Wall Street. Wer es allerdings ernst meint mit dem Investieren bzw. dem Optionshandel mit Einzelaktien, der sollte zumindest die Investition in die Premium Version von Seeking Alpha betrachten (das gilt auch schon für kleinere Portfolios ab $10‘000).
Ich sehe das so: wenn ich aufgrund eines Tools zeitnah und einfach Zugriff auf relevante Informationen habe, die mich vor Fehlentscheidungen („Schnellschüssen“) bewahren und/oder mir gute Investitionsideen beschaffen, auf die ich sonst nie gekommen werden, habe ich den Jahresbeitrag um ein Vielfaches wieder raus.
Ich hoffe, dieser Artikel war hilfreich für dich. Bei Fragen und Anregungen, schreibt mich einfach an unter info@cashflowmitoptionen.de.
Ansonsten wünsche ich dir weiterhin viel Spaß und Erfolg beim systematischen Vermögensaufbau.
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Hallo, ich heiße Stefan, und bin der Gründer von Cashflow mit OptionenTM.
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Stefan Gebauer
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