Rubrik: Umsetzung
CapTrader Konto eröffnen: so geht's, Schritt für Schritt!
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Broker Konto eröffnen: Schritt für Schritt
(Bild: Pixabay, Author: Dana Tentis. Bild wurde weiter bearbeitet.)
Das Wichtigste in Kürze
Im vorigen Beitrag haben wir uns damit befasst, worauf es bei der Wahl eines Brokers ankommt. Insbesondere haben wir festgestellt, dass hiesige Haus- und Direktbanken für den Optionshandel ungeeignet sind. Stattdessen haben sich Interactive Brokers bzw. dessen deutsche Reseller CapTrader, Banx und Lynx als Favoriten herausgestellt. Sie bieten eine sehr breite Anzahl von Finanzprodukten und Börsenplätzen zu günstigen Konditionen an, und CapTrader & Co. überzeugen zudem durch einen sehr guten Kundensupport (auf deutsch).
In diesem sehr praxisnahen Beitrag schauen wir uns an, was man zur Eröffnung eines Kontos (= Depots) bei CapTrader braucht, und gehen den Prozess Schritt für Schritt durch.
Auch wenn du dich für einen der anderen Reseller entschieden hast: die Formulare sehen vielleicht etwas anders aus, aber der Prozess ist überall sehr ähnlich. Im Endeffekt sind die deutschen Reseller ja nur Vermittler für Interactive Brokers, wo das eigentliche Konto geführt wird.
Wie immer zunächst das Wichtigste in Kürze:
- Bevor man mit dem Kontoeröffnungsantrag startet, sollte man drei Schritte zur Vorbereitung abschließen:
- Dokumente zum Identitäts- und Adressnachweis in PDF/JPG Format bereithalten
- Kontotyp festlegen: privat oder gewerblich? Cash- oder Margin-Konto?
- Kapitaleinzahlung planen: am schnellsten durch Überweisung von min. 2’000 EUR (bei CapTrader), wobei auch Aktien aus einem anderen Depot übertragen werden könnten
- Danach kann man mit dem Antrag beginnen, der sich in vier Etappen unterteilt und nicht mehr als eine Stunde in Anspruch nehmen sollte:
- Neues Nutzerkonto beantragen (5-10 Min.)
- Persönliche Daten angeben & Konto konfigurieren (20-25 Min.)
- Wichtige Unterlagen hochladen (5-10 Min.)
- Kapitaleinzahlung veranlassen (10-15 Min.)
- Anschließend heißt es abwarten, bis der Antrag durch das Compliance Team von Interactive Brokers genehmigt wurde. Das dauert in der Regel 2 Werktage. So lange musst du meist auch auf die Gutschrift deines überwiesenen Kapitals warten (zumindest bei SEPA, sonst könnte es auch länger dauern). Du wirst per Email benachrichtigt, wenn dein Konto aktiv ist.
Vorbereitung vor der Kontoeröffnung
Folgende drei Schritte solltest du vor Beginn der Kontoeröffnung abschließen, damit es beim Antrag Stellen nachher schnell gehen kann:
- Wichtige Dokumente bereithalten
- Kontotyp festlegen
- Kapitaleinzahlung planen
1. Wichtige Unterlagen bereithalten
Zur Eröffnung eines Konto bei CapTrader benötigt man ein Dokument zum Identitätsnachweis, und ein Dokument zum Adressnachweis. Diese Dokumente müssen im PDF- oder JPEG-Format im Rahmen des Kontoeröffnungsprozesses hochgeladen werden.
Stand Dezember 2021 wurden jeweils folgende Dokumente als Nachweis akzeptiert.
Identitätsnachweis
Eines der folgenden Dokumente:
- Kopie des Reisepasses
- Kopie des Personalausweises (Vor- & Rückseite)
- Kopie des Führerscheins
Adressnachweis
Eines der folgenden Dokumente:
- Bankkontoauszug oder Adressbestätigung der Bank (nicht älter als 6 Monate)
- Meldebescheinigung (nicht älter als 6 Monate)
- Kopie des Führerscheins (wenn dieser ein Ablaufdatum hat und nicht als Identitätsnachweis verwendet wird)
- Kreditkartenabrechnung (nicht älter als 6 Wochen)
Darüber hinaus sollte man eine Emailadresse für die Korrespondenz mit CapTrader , sowie eine Mobiltelefonnummer bereithalten. Beide können im Rahmen der späteren Kontoeröffnung ganz einfach verifiziert werden. Später dient die Telefonnummer dem höheren Schutz des Kontos (durch 2-Faktor-Authentifizierung), wobei alternativ auch eine andere Methode zur Kontosicherung angeboten wird (über ein persönliches Sicherheitsgerät).
2. Kontotyp festlegen
Als nächstes muss man sich entscheiden, welche Art von Konto man eröffnen will (und kann).
Hier gibt es zwei wesentliche Unterscheidungen:
- Privates Konto oder Geschäftskonto?
- Cash-Konto oder Margin-Konto?
Schauen wir uns kurz an, welche Faktoren diese Entscheidungen beeinflussen.
>> Privates Konto oder Geschäftskonto
Diese Frage ist je nach persönlicher Situation in der Regel eindeutig. Eine Variante des Privatkontos ist ein Gemeinschaftskonto.
Wer mit dem Gedanken spielt, aus steuerlichen Gründen eine Trading-GmbH zu gründen, sollte diese Entscheidung vor Eröffnung des entsprechenden Kontos treffen.
Allerdings sei an dieser Stelle angemerkt, dass es zumindest aus Sicht eines Stillhalters keine guten Gründe für eine Trading-GmbH gibt. Bei einer solchen Strategie wird der größte Teil der Einnahmen über Prämien erzielt. Diese unterliegen auf GmbH-Ebene einer Gesamtsteuerlast von um die 30% (abhängig vom Hebelsatz der Gemeinde).
Selbst unter der Annahme, dass keine weiteren Steuern bei der Entnahme aus der GmbH anfallen würden (was allerdings kaum realisierbar ist), läge der Steuersatz damit über der Abgeltungssteuer von ca. 26.375% (inkl. Soli), die der Privatanleger zahlen muss.
Auch wenn man gewisse Kosten in der GmbH geltend machen kann, die privat nicht anrechnungsfähig sind, ist mitunter auch aufgrund der mit der GmbH verbundenen höheren Kosten der Business Case „pro GmbH“ für Stillhalter nicht sehr attraktiv1.
Für Aktientrader oder -anleger mit einem größeren Portfolio, deren Gewinne vorwiegend aus dem Aktienhandel kommen, mag das anders aussehen. Aktienveräußerungsgewinne werden auf GmbH Ebene mit nur ca. 1.5% besteuert, was einerseits einen Steuerstundungsvorteil bewirkt, und andererseits bei geschickter Entnahme auch insgesamt einen niedrigeren Steuersatz bewirken kann.
Auch für Optionstrader, die komplexere Optionsstrategien handeln, könnte bei einem bestimmten Handelsvolumen eine Trading-GmbH Sinn machen. Das liegt an dem 2021 in Kraft getretenen Steuergesetzes, welches für Privatanleger die Verlustverrechnung für Verluste beispielsweise aus Optionskäufen auf 20’000 EUR pro Jahr beschränkt.
Wer aufgrund seiner Strategie also z.B. 10’000 EUR verdient, indem er 50’000 EUR Gewinn und zugleich 40’000 EUR Verlust macht, wäre als Privatanleger steuerlich benachteiligt. Er könnte den Gewinnen nur 20’000 EUR Verluste anrechnen, und müsste so 30’000 EUR versteuern, obwohl er nur 10’000 EUR verdient hat (ja, das ist kein Scherz, siehe § 20 Abs. 6 Satz 5 EStG)2.
Um weiterhin Verluste im vollen Umfang geltend machen zu können, müssten Trader bei solchen Strategien auf eine GmbH ausweichen. Stillhaltergeschäfte sind aber von der Gesetzesänderung nach aktueller Auffassung nicht betroffen (siehe § 20 Abs. 1 Nr. 11 EStG).
>> Cash- oder Margin-Konto
Die zweite Frage betrifft sowohl Privat- als auch Geschäftskonten: möchte man in einem einfachen Cash- oder einem Margin-Konto handeln?
Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns zunächst an, welche wesentlichen Unterschiede es zwischen den beiden Kontotypen gibt.
Der grundlegende Unterschied liegt darin, dass man im Cash-Konto ausschließlich mit Eigenkapital handeln kann, während man im Margin-Konto vom Broker einen Kreditrahmen bekommt – sprich, man kann mehr kaufen, bzw. höhere Verpflichtungen eingehen, als man Eigenkapital hat.
Daraus ergibt sich auch, dass ein Margin-Konto die Tür zu höheren Risiken öffnet: man kann mehr Geld verlieren, als man eingezahlt hat. Das kann beim Cash-Konto ebenso wenig wie beim „regulären“ Aktiendepot bei der Haus- oder Direktbank nicht passieren.
Allerdings ist ein Margin-Konto ebenso wenig wie ein schnelles Auto nicht von Natur aus riskant. Riskant werden beide nur dann, wenn man sie falsch einsetzt.
Aber was bringt ein Margin-Konto überhaupt?
Zum einen lassen sich manche Finanzprodukte ausschließlich in Margin-Konten handeln, z.B. Futures, CFDs oder Aktienleerverkäufe.
Optionen hingegen können weitestgehend auch im Cash-Konto gehandelt werden. Der Optionskauf zum Beispiel erfolgt ohnehin nie auf Margin, da es schließlich keinen Gegenwert gibt (wenn die Option wertlos verfällt, ist das gesamte Kapital weg).
Für den Stillhalter kommt es darauf an: will er ausschließlich mit Eigenkapital gedeckte Puts, und Calls auf Aktien verkaufen, die er besitzt, reicht ein Cash-Konto aus. Möchte er sich aber die Flexibilität vorbehalten, zumindest teilweise Puts zu schreiben, welche über das Eigenkapital hinausgehen, dann braucht man ein Margin-Konto.
In Teil 4 der Cashflow mit Optionen Strategie gehe ich darauf ein, wie man Margin verantwortungsbewusst und renditeoptimierend einsetzen kann, ohne sich dabei unnötigen Risiken auszusetzen. Für mehr Informationen empfehle ich dir, den verlinkten Beitrag zu lesen.
Fazit:
Wer nicht gerade Angst hat, er werde zu hohe Risiken eingehen, nur weil er die Möglichkeit dazu hat, kann als Stillhalter mit einem Margin-Konto nichts falsch machen. Ob und wie viel Fremdkapital zum Einsatz kommt, kann jeder für sich jederzeit selbst bestimmen. Zunächst erhält man aber ohne zusätzliche Kosten zusätzliche Flexibilität, was meines Erachtens ein Plus ist.
Grundbedingungen für ein Margin-Konto sind ein ausreichendes Wissen im Umgang damit, sowie ein Mindestalter von 21 Jahren.
3. Die erste Kapitaleinzahlung planen
Damit nach Einreichung und Genehmigung des Kontoeröffnungsantrages das Konto auch effektiv freigeschaltet wird, muss das Mindestkapital eingezahlt werden (Broker-abhängig, z.B. 2’000 EUR bei CapTrader).
Dies kann entweder per Überweisung vom persönlichen Girokonto erfolgen, oder per Übertrag eines anderen Depots oder einzelner Aktien. Wer sein neues Konto schnell nutzen möchte, sollte eine Überweisung zunächst bevorzugen. Diese ist abhängig von der Überweisungsart binnen weniger Werktage gutgeschrieben, während ein Depotübertrag ggf. Wochen in Anspruch nehmen kann. In dieser Zeit kann man nicht nur das neue Konto nicht verwenden, sondern auch die übertragenen Positionen nicht handeln.
Für Cashflow mit Optionen bietet es sich an, mindestens $10’000 Eigenkapital einzuzahlen, um eine gute Aktienauswahl und ausreichende Diversifizierung gewährleisten zu können. Mehr Infos zu dieser und weiteren Bedingungen für deinen Erfolg als Cashflow-Stillhalter verlinke ich dir hier.
Kontoeröffnung Schritt für Schritt
Nach Abschluss der Vorbereitung haben wir:
- alle Unterlagen griffbereit, die wir für die Kontoeröffnung benötigen
- bereits entschieden, welche Art von Konto wir eröffnen wollen
- bereits geplant, wie wir unsere erste Kapitaleinzahlung tätigen werden
Nun kann es losgehen! Der nachfolgende Prozess dauert voraussichtlich nicht länger als eine Stunde. Dabei zeichnen sich vier Etappen ab:
- Neues Nutzerkonto beantragen (5-10 Min.)
- Persönliche Daten angeben & Konto konfigurieren (20-25 Min.)
- Wichtige Unterlagen hochladen (5-10 Min.)
- Kapitaleinzahlung veranlassen (10-15 Min.)
Danach heißt es abwarten, bis das Compliance-Team von Interactive Brokers den Antrag geprüft und das Konto freigegeben hat. Oft geschieht das binnen 2 Werktagen.
Achtung: es könnte sein, dass sich Teile der nachfolgenden Schritt für Schritt Anleitung seit Schreiben dieses Beitrags im November 2021 geändert haben, da CapTrader bemüht ist, den Prozess nach und nach zu verbessern. Das Grundprinzip sollte sich jedoch nicht geändert haben.
1. Neues Nutzerkonto beantragen (5-10 Min.)

Jetzt Konto eröffnen
Mit diesem Link kommt man auch schon zum ersten Formular: hier einfach die Kontoart eingeben (Privat-, Gemeinschafts-, oder Geschäftskonto) und die gefragten persönliche Angaben machen.
Auf die Frage, wie du CapTrader gefunden hast, darfst du hier gerne meinen Namen verwenden :-)…
NB: CapTrader hat Anfang 2022 sein Logo und Online-Auftritt aktualisiert. Die nachfolgenden Screenshots wurden vor der Generalüberholung geschossen. Inhaltlich hat sich allerdings kaum etwas geändert, so dass die beschriebenen Schritte nach wie vor relevant sind.
Anschließend wird man aufgefordert, sich einige wichtige Dokumente durchzulesen. (Hinweis: es gibt hier keine Strickseile im Kleingedruckten, dennoch sollte sich hier jeder sein eigenes Bild machen.)
Dann noch der Korrespondenz via Email zustimmen, beweisen, dass man kein Roboter ist, und schon geht’s weiter…
Nun geht es zur Kontoeröffnung: Emailadresse erneut bestätigen, Benutzername und Passwort festlegen, und schon kann das Konto erstellt werden. Natürlich ist damit nicht das Trading-Konto, sondern das Nutzerkonto gemeint. Sobald dieses angelegt ist, kann man sich mit seinen Login-Daten bei CapTrader Online anmelden.
Tipp: zum späteren Schutz des eigenen Kontos und Geldes bitte unbedingt ein starkes Passwort verwenden. Dieses kann natürlich später jederzeit im persönlichen Profil geändert werden – aber warum nicht gleich richtig?
Daraufhin erhält man eine Nachricht mit der Bitte, seine Emailadresse zu bestätigen. Dazu einfach die eigene Mailbox aufrufen, und nach einer Email von CapTrader Ausschau halten (notfalls auch im Spam-Ordner).
Die erhaltene Email enthält folgende Nachricht. Einfach auf „Konto verifizieren“ drücken.
Dieser Schritt besiegelt die erste Etappe des Kontoeröffnungsprozesses. Wie lange das dauert hängt maßgeblich davon ab, wie sehr im Detail man sich die wichtigen Dokumente durchliest :-).
2. Persönliche Daten angeben & Konto konfigurieren (20-25 Min.)
Nun heißt es, sich zum ersten Mal mit den gerade festgelegten Benutzernamen und Passwort in der CapTrader Kontoverwaltung einzuloggen (auch jederzeit über die Homepage erreichbar).
Ab hier ist es leider an der ein oder anderen Stelle so, dass man Informationen erneut eingeben muss, die man zuvor bereits erfasst hatte… nicht wundern – einfach nochmal eingeben.
So muss man zum Beispiel erneut den Kontotyp (bzw. hier Kundentyp genannt) bestätigen.
Als nächstes sind Anrede und persönliche Adresse dran. Auch die Staatsbürgerschaft wird abgefragt.
Darauf folgen diese Angaben:
- Mobiltelefonnummer (die wir später zur Verifizierung verwenden wollen)
- Geburtsland & Geburtsdatum,
- Familienstand & Unterhaltsberechtigte
- Steuerinformationen
Nun die gewünschten Informationen zum Identitätsnachweis (siehe Vorbereitungsschritt #1) angeben.
Jetzt geht’s ums Finanzielle: der Erwerbsstatus sowie die Vermögensquellen werden abgefragt.
Diese Informationen sind aus regulatorischen Gründen notwendig – einerseits, um das Risiko abzuschätzen, welches ein Anleger eingehen kann, und andererseits, um gegen Geldwäsche u.Ä. vorzugehen.
Danach ist die Basiswährung festzulegen: diese sollte unbedingt der Währung entsprechen, in welcher man später seine Steuererklärung abgeben muss. Dadurch erspart man sich eine Menge Umrechnerei und möglicherweise Ärger.
Anschließend muss man sich drei Sicherheitsfragen aussuchen und deren Antwort festlegen. Diese können als Zusatzinfo zur Identifizierung beim Kundenservice abgefragt werden.
An dieser Stelle wird einem angeboten, auch die Mobiltelefonnummer zu bestätigen. Auch wenn das auch später gemacht werden kann, spricht nichts dagegen, es kurz zu erledigen.
Auf den Knopf „Bestätigen“ drücken, und den per SMS erhaltenen Code ins Pop-Up Fenster eingeben.
Nun geht es zur Kontokonfiguration: beim Kontotyp muss zwischen einem Cash- und einem Margin-Konto gewählt werden (siehe Vorbereitungsschritt #2)
Außerdem müssen Angaben über Einkommen und Vermögen gemacht werden. Auch diese dienen der Risikoabschätzung durch den Broker.
Zuletzt sollen Angaben zu den primären Anlagezielen gemacht werden. Um mit Optionen handeln zu können, muss das Ziel „Gewinne aus aktiven Handelsgeschäften und Spekulation“ angekreuzt sein (sonst kommt es später zu einer Fehlermeldung). Das gilt auch für konservative Stillhalter :-).
Jetzt wird man aufgefordert, seine Erfahrung hinsichtlich des Handels auf Margin, mit Aktien, mit Optionen und etwaigen weiteren Instrumenten, mit welchen man handeln möchte, anzugeben.
Angaben erfolgen in Anzahl Jahren und Anzahl Transaktionen pro Jahr.
Aufgrund dieser (und zuvor gemachter) Angaben entscheidet der Broker, welche Instrumente freigeschaltet werden können. Es bietet sich also an, eine „gewisse“ Erfahrung vorzuweisen.
Danach noch ein paar regulatorische Informationen…
…und schon geht es weiter zu Fragen rund um die steuerliche Ansässigkeit.
Grau hinterlegte Felder sind vorausgefüllt und müssen lediglich überprüft werden.
Unten muss dann erneut das Land der steuerlichen Ansässigkeit im Drop-Down bestätigt werden. Zwischen DACH-Ländern und den USA gibt es Steuerabkommen, welche zum Beispiel dazu führen, dass man auf Dividenden nicht doppelt besteuert wird.
Danach gibt es nochmal einiges zur Steuerpflicht in den USA zu lesen. Am Ende muss man mit seinem vollständigen Namen unterschreiben, dass man alles verstanden und richtig ausgefüllt hat.
Im Wesentlichen möchte man sich hier absichern, dass keine Steuerpflicht in den USA besteht.
Abschließend erneut alle Angaben überprüfen, und den gesamten Antrag unterschreiben.
Nun arbeitet der Server, und man erhält schließlich folgende Nachricht. Auch wenn diese wie eine Fehlermeldung aussieht, ist sie ganz normal!
Klickt man auf „Mit dem Antrag fortfahren“, wird aufgeführt, was noch zu tun ist.
Sofern die Telefonnummer bereits bestätigt wurde (siehe oben), bleibt noch Folgendes zu erledigen:
- Eine letzte offene Frage beantworten (keine Ahnung, warum diese nicht Teil des Formulars war 🙂 )
- Nachweisdokumente hochladen (siehe Vorbereitungsschritt #1), und
- Kapitaleinzahlung überweisen (siehe Vorbereitungsschritt #3)
Die offene Frage ist mit einem Klick erledigt (siehe unten), und beendet die zweite und längste Etappe der Kontoeröffnung.
An dieser Stelle könnte man auch eine Pause machen, und später fortfahren. Beim Einloggen ins Kundenkonto kann man immer wieder da weitermachen, wo man aufgehört hat.
3. Wichtige Unterlagen hochladen (5-10 Min.)
Nun kommen die zwei Unterlagen zum Einsatz, welche du im 1. Schritt der Vorbereitung bereitgelegt hast.
Klicke auf „Dokument hochladen“, um sowohl deinen Identitätsnachweis als auch deinen Adressnachweis hochzuladen. Akzeptiert werden PDF und JPEG Dateien.
Ein Bot wird versuchen, deine Dokumente in Echtzeit zu überprüfen. Klappt das, wird der jeweilige Schritt sofort als abgeschlossen angezeigt. Klappt es nicht, wird das Dokument zu manuellen Überprüfen an einen Mitarbeiter weitergeleitet. Dann dauert es etwas länger, das macht aber gar nichts.
Du kannst so oder so zum letzten Schritt übergehen, der Kapitaleinzahlung.
4. Kapitaleinzahlung veranlassen (10-15 Min.)
Fast geschafft: der letzte Schritt ist die erste Überweisung auf das Broker Konto. Diese erfolgt in zwei Schritten:
- Überweisung bei CapTrader voranmelden (dient der späteren Zuordnung des Betrags zu deinem Konto)
- Überweisung bei deiner Bank veranlassen
Als erstes gehst du in deinem Online-Konto auf „Transfer & Zahlen„, und wählst im Menü „Guthaben übertragen“ aus.
Wähle die Option „Einzahlung durchführen“.
Bestimme die Währung der Banküberweisung.
NB: je nach Währung erhältst du im nächsten Schritt eine andere Anweisung, wo du das Geld hin überweisen sollst. Da du in deinem CapTrader Konto alle (gängigen) Währungen aufbewahren kannst, erfolgt durch eine Überweisung keine automatische Währungsumrechnung. Diese ist ggf. später zu veranlassen.
Erfasse nun die Daten der Bank, von der aus du das Geld senden möchtest. Das dient später der einfacheren Zuordnung deiner Überweisung.
Auch der zu überweisende Betrag ist hier anzugeben.
Nachdem du auf „Überweisungsanweisungen abrufen“ gedrückt hast, erscheinen die Daten der Bank, an welche du den Betrag überweisen sollst, inklusive Überweisungstext mit deiner Kundenkontonummer (U*). Diesen Text bei der Überweisung bitte unbedingt übernehmen.
Logge dich anschließend bei deiner Bank ein, und veranlasse dort die Überweisung mit den o.g. Angaben.
Fertig!
Alternativ könnte man auch Aktien aus einem anderen Depot transferieren – das kann man ebenfalls im Menüpunkt „Transfer & Zahlen“ veranlassen. Gleichzeitig muss der Übertrag auch beim aktuellen Broker veranlasst werden. Insgesamt kann es dabei um einige Verzögerungen kommen – man sollte diesen Weg also nicht wählen, wenn man dringend sein neues Konto nutzen möchte.
Danach ist abwarten angesagt (i.d.R. 2 Werktage)
Glückwunsch! Nun hast du erstmal alles geschafft.
Das Compliance Team von Interactive Brokers wird nun im Hintergrund deinen Antrag prüfen, und CapTrader wird sich bei dir melden, falls es noch Rückfragen gibt. Bitte beobachte auch die Inbox innerhalb deines CapTrader Kontos (Online). Manchmal erscheinen Nachrichten auch dort.
Meistens dauert es ca. 2 Werktage, bis du eine Rückmeldung bekommst. Natürlich kann es auch mal länger gehen. Dein Konto wird auch erst vollständig freigeschaltet, wenn das überwiesene Geld angekommen ist. Bei einer SEPA-Überweisung sollte auch das in 2 Werktagen erledigt sein.
Viel Spaß und Erfolg mit deinem neuen CapTrader Konto! Und vielen Dank, falls du zur Eröffnung meinen Affiliate-Link* benutzt hast. Über diesen Link kannst du dir übrigens auch einfach erstmal ganz unverbindlich ein Demokonto eröffnen.
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Fußnoten:
1. Trading GmbH, Spardosen GmbH etc. – macht das Sinn? (taxgate.com)
2. Besteuerung von Optionen – Steuerreform ab dem Jahr 2021 (deltavalue.de)
Umsetzung
Profitiere von praktischen Tipps und Tricks, die dir tagtäglich bei der konsequenten Umsetzung helfen.
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- Wissen: Lerne gezielt und ohne Umschweife, was du über Optionen wissen musst, um als Stillhalter erfolgreich zu sein.
- Strategie: Erfahre Schritt für Schritt, wie du als Stillhalter bei kontrolliertem Risiko hohe Renditen erzielen kannst.
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