Rubrik: Wissen
Die Vorteile des Stillhalters: wie er Chancen nutzt und Risiken kontrolliert
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Vorteile des Stillhalters: warum er langfristig der Gewinner ist
(Bild: Pixabay, Author: Gerd Altmann. Bild wurde weiter bearbeitet.)
Das Wichtigste in Kürze
In diesem Beitrag gehe ich auf die Vorteile des Stillhalters ein, und beantworte dabei folgende Frage: wie kann der Stillhalter seine Chancen nutzen und dabei die Risiken minimieren? Dieser Beitrag baut auf dem Artikel zu den Chancen und Risiken aus Sicht des Optionskäufers und des Stillhalters auf, den du hier findest.
Wie immer zunächst das Wichtigste in Kürze:
- Der Stillhalter kann beim Optionsverkauf sein gewünschtes Risiko-Rendite Verhältnis so einfach und transparent bestimmen, wie mit kaum einer anderen Anlageform.
- Selbst mit einem geringeren Risiko als das eines klassischen Buy & Hold Anlegers können verhältnismäßig hohe Renditen erzielt werden.
- Dazu müssen klare Regeln zur Risikobegrenzung konsequent eingehalten werden. Verluste zu begrenzen ist einfach, es nicht zu tun kann sehr teuer werden.
Vorteil des Stillhalters #1: eine hohe Gewinnrate
Wie bereits im vorigen Beitrag erläutert, ist der Stillhalter gewissermaßen die Bank im Casino. Er hat statistisch gesehen die höhere Gewinnrate, denn er gewinnt auch dann, wenn sich der Aktienkurs nicht oder wenig bewegt.
Mit der Wahl des Basispreises (Strike) kontrolliert er auch zu einem gewissen Grad die Wahrscheinlichkeit, mit der er „gewinnen“ wird. Der Einfachheit halber bezeichne ich hier als Gewinn die Tatsache, dass die Option wertlos verfällt. Bei Cashflow-Strategien ist es aber keineswegs so, dass man „verliert“, wenn man Aktien zugewiesen bekommt (siehe dazu auch den Beitrag zur Wheel Strategy).
Der sogenannten Delta-Wert einer Option gilt allgemein als Näherungswert für die Wahrscheinlichkeit, dass der Aktienkurs bis Ende der Laufzeit über (Call) bzw. unter (Put) dem Strike-Preis liegt. Mehr zu Delta und den anderen „Options-Griechen“ findest du im Beitrag zur Bewertung von Optionen.
Der Stillhalter kann also bewusst bestimmen, wieviel Risiko er mit dem Verkauf einer Option in Bezug auf deren Ausübungswahrscheinlichkeit eingehen will. Möchte er sein Risiko gering halten, verkauft er Optionen mit niedrigen absoluten Delta-Werten, sprich zu Basispreisen, die weit(er) entfernt vom aktuellen Kurs liegen. Bei einem Put zum Beispiel gewinnt er damit:
- wenn der Kurs steigt,
- wenn der Kurs gleich bleibt, und
- wenn der Kurs fällt, aber über dem Basispreis bleibt
Nur bei einem stärkeren Kurssturz müsste er die Aktien zum Basispreis erwerben, seinen Put mit Verlust zurückkaufen, oder ihn“rollen“ (d.h. den alten Put zurückkaufen und dafür einen neuen Put mit niedrigerem Strike oder längerer Laufzeit verkaufen).
Je höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Option wertlos verfällt (Stillhalter „gewinnt“), desto geringer fällt die Prämie aus, die ein Käufer bereit ist, für diese Option zu zahlen. Diese Korrelation zwischen Risiko und Rendite ist bei Optionen sehr transparent abgebildet. Man sieht quasi für jede Option, wie hoch ungefähr die Gewinnwahrscheinlichkeit ist, und kann sich anhand der Prämie auch einfach ausrechnen, wie hoch die Rendite ausfallen könnte. So kann jeder individuell für sich entscheiden, welches Risiko-Rendite-Verhältnis zu ihm passt.
Natürlich ist der Sachverhalt hier vereinfacht dargestellt. Es gibt auch noch andere Faktoren, welche das Risiko und den Wert einer Option beeinflussen – ein ganz wichtiger darunter ist die Volatilität, mit der wir uns im Beitrag zur Bewertung von Optionen näher befassen werden. In der Regel gilt: je kürzer die Laufzeit und je weniger volatil die Aktie, desto genauer ist der Näherungswert Delta. Eine stark ansteigende Volatilität kann hingegen die Ausübungswahrscheinlichkeit deutlich erhöhen (und damit auch den Optionswert), während eine sinkende Volatilität das Gegenteil bewirkt.
Auch wenn nicht alle Ereignisse vorhersehbar sind, ist der Stillhalter gut beraten, bekannte Volatilitätsfaktoren zu vermeiden. Dazu gehört beispielsweise der Earnings Release, also das Datum, an welchem ein Unternehmen die Quartalsergebnisse offenlegt. Allgemein ist darauf zu achten, dass kein absehbares Ereignis während der Optionslaufzeit stattfindet, welches sich auf den Kurs der Aktie auswirken könnte.
Abschließend noch ein Beispiel, welches verdeutlicht, warum der Stillhalter eine sehr hohe Gewinnchance hat. Nachfolgende Abbildung zeigt verschiedene Kursentwicklungsszenarien während der Laufzeit eines Puts mit Strike $90, welcher zu einem Zeitpunkt geschrieben wurde, als die Aktie bei $100 stand.
(Bild: eigene Darstellung)
In diesem Beispiel hat der Stillhalter einen Puffer von 13% zum aktuellen Kurs, bevor er anfangen würde, (zumindest vorübergehend) ins Minus zu rutschen. Sofern er als Cashflow-Stillhalter von der Aktie überzeugt ist, und sie ohnehin gerne für $90 kaufen würde, ist auch eine Andienung der Aktien zum Strike-Preis kein Problem – auch wenn der Kurs (vorübergehend) darunter liegt. Damit hat er einen realisierten Gewinn von $3/Aktie (Optionsprämie), und einen unrealisierten Verlust aus der Aktie, welchen er auch bei einer regulären Long Position hätte.
Gegenüber einem Anleger, der die Aktie direkt zum Kurs von $100 gekauft hat, steht der Stillhalter aufgrund des Kurs-Puffers und der Prämie auch in den meisten Szenarien besser da. Nur, wenn die Aktie über $103 ansteigt, entstehen ihm Opportunitätskosten, da sein Gewinn auf die Prämie von $3/Aktie begrenzt ist.
Damit zeigt sich auch, dass eine solche Stillhalterstrategie im Grunde eine defensive Strategie ist: sie setzt auf dauerhaften, konstanten Cashflow, anstatt auf schnelle aber unregelmäßige Gewinne.
Vorteil des Stillhalters #2: hohe Renditen trotz begrenztem Maximalgewinn
Ein vermeintlicher Nachteil für den Stillhalter ist, dass sein maximaler Gewinn auf die Prämie begrenzt ist. Allerdings bedeutet das nicht, dass die Renditen niedrig sind – ganz im Gegenteil. Es ist mitunter verblüffend, welche Renditen sich mit Optionen gegenüber den meisten anderen Anlageklassen auf relativ „einfache“ Art und Weise verdienen lassen.
Wie bereits erwähnt hängt die Rendite maßgeblich davon ab, welches Risiko man eingehen möchte, dass die Option ausgeübt wird. Neben dem Abstand zwischen aktuellem Kurs und Basispreis spielt die Volatilität der zugrunde liegenden Aktie eine wichtige Rolle. Bei einer spekulativeren Aktie mit größeren Kursschwankungen kann man mehr Rendite erzielen kann, als bei einem stabilen Titel.
Folgende Abbildung zeigt ein paar Beispiele von Renditen, welche mit dem Verkauf von Puts auf Coca-Cola (KO), Weight Watchers (WW) und Luminar Technologies (LAZR) je nach Ausführungswahrscheinlichkeit (gemessen an Delta) bei einer Laufzeit von 2 Wochen erzielt werden konnten.
Diese Unternehmen unterscheiden sich maßgeblich in ihrer Kursvolatilität:
Geringe Volatilität: KO steht für einen stabilen Großkonzern („Blue Chip“),
Mittlere Volatilität: WW steht für ein etabliertes Unternehmen mit historisch starken zyklischen Schwankungen,
Hohe Volatilität: LAZR steht für ein Unternehmen, das erst kürzlich an diese Börse kam und noch kaum Umsätze verzeichnet.
(Bild: eigene Daten & Darstellung)
Diese Renditen stellen einen Schnappschuss aus Februar 2021 dar, so dass sie inzwischen ggf. höher oder niedriger ausfallen. Das Grundprinzip ist allerdings immer das gleiche: die Rendite steigt mit zunehmender Ausführungswahrscheinlichkeit und (impliziter) Volatilität der Aktie, sprich mit zunehmendem Risiko.
Diese Beispiele beziehen sich zwar konkret auf den Verkauf von Puts, dennoch trifft die beschriebene Korrelation zwischen Rendite und Risiko gleichermaßen auch auf den Verkauf von Calls zu.
Die zwei Kernaussagen aus diesem Datensatz sind folgende: einerseits hängt die Rendite eines Stillhalters sehr stark von seiner Strategie und seiner Risikobereitschaft ab. Andererseits lässt sich selbst mit überschaubarem Risiko eine überdurchschnittlich hohe Rendite erzielen, wie sich am Beispiel von Coca-Cola zeigt.
Nehmen wir an, ich gehe davon aus, dass Coca-Cola sich langsam aber sicher wieder in Richtung seines Allzeithochs von knapp über $60 zurückbewegen wird. Ich könnte die Aktie jetzt zu $50.50 kaufen, und abwarten (in diesem Fall bekomme ich für’s Warten auch ca. 3% Dividendenrendite). Oder ich könnte als Stillhalter Optionen verkaufen, und damit zweistellige Jahresrenditen erzielen.
Wie genau das funktioniert, darauf gehen wir später in der Rubrik Strategie ein (siehe insbesondere den Beitrag zur Wheel Strategy). Das Grundprinzip ist, immer wieder entweder Put- (wenn man die Aktie nicht besitzt) oder Call-Optionen (wenn man die Aktie besitzt) zu schreiben, und damit dauerhaft Prämien zu kassieren, was zur sehr attraktiven Jahresrenditen führt.
Im Beispiel erhalte ich $0.75 pro Aktie, sprich $75 pro Option (=100 Aktien x $0.75) dafür, dass ich mich verpflichte, 100 Aktien von KO für $50.50 zu kaufen, wenn der Kurs in 2 Wochen darunter liegt. Das entspricht hochgerechnet auf das Jahr 38% Rendite (= 0.75 / 50.50 / 14 x 360), wobei ich nicht mehr Risiko eingehe, als würde ich die Aktie sofort zu diesem Kurs kaufen. Natürlich können mir kurzfristig Opportunitätskosten entstehen, falls die Aktie schnell ansteigt.
Je volatiler die Aktie, desto mehr bietet es sich an, den Strike Preis niedriger zu wählen, um einen Kurspuffer einzubauen. Für einen Put auf Weight Watchers mit Basispreis $22 und Fälligkeit in 14 Tagen (aktueller Kurs $28) lässt sich immerhin noch eine Jahresrendite von 15% erzielen. Dabei muss ich die Aktie nur kaufen, wenn sie in 2 Wochen über 20% fällt (gemäß dem Delta ist die Wahrscheinlichkeit dafür ca. 5%). Sofern ich ohnehin bereit wäre, WW für $22 zu kaufen, ist das eine weitere Möglichkeit, mit überschaubarem Risiko eine ordentliche Rendite zu erzielen.
Abschließend möchte ich noch kurz auf die hohen zweistelligen bis dreistelligen Renditen eingehen, welche sich zum Beispiel mit Unternehmen wie LAZR erzielen lassen. Das sind Unternehmen, bei denen Kurse regelmäßig an einzelnen Tagen im zweistelligen Prozentbereich schwanken können. Daraus ergibt sich ein stark erhöhtes Risiko einer hohen Kursdifferenz zum aktuellen Kurs, auch auf Sicht von nur 2 Wochen. Auch die Aussagekraft von Delta in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit, dass der Strike unterschritten wird, ist bei derart hoher Volatilität gemindert. Ein derart hohes Risiko führt auch zu sehr hohen Renditen.
Die Cashflow mit Optionen-Strategie funktioniert für jedes Risiko-Rendite Profile, solange die Grundbereitschaft da ist, Aktien zu besitzen. Welche Aktien du halten willst und mit welcher Wahrscheinlichkeit du sie zugewiesen bekommst, entscheidest du. Damit kannst du auch bereits mit einem risikobewussten Ansatz zweistellige Jahresrenditen erzielen. Mehr dazu, und warum ich Aktien wie LAZR für eine Cashflow-Strategie nicht empfehle, erfährst du in der Rubrik Strategie.
Vorteil des Stillhalters #3: Verluste systematisch begrenzen
Zu guter Letzt wollen wir uns nun das abschreckende Thema der theoretisch „unbegrenzten“ Verlusten anschauen, welches mit dem Optionsverkauf verbunden ist. Würde ein solcher Fall tatsächlich eintreten, dann wären jegliche zuvor besprochenen Renditechancen irrelevant, denn ein einziger Verlust könnte alle Gewinne wegfegen, und noch viel mehr. Da wir als Cashflow-Stillhalter auf zuverlässiges monatliches Einkommen aus sind, wäre ein solch hohes Risiko natürlich inakzeptabel.
Zum Glück lässt sich das theoretisch „unbegrenzte“ Risiko sehr leicht begrenzen. Des Weiteren haben wir gerade gesehen, wie jeder Stillhalter selbst beeinflussen kann, wie viel Risiko er bei jeder verkauften Option eingehen möchte (sowohl durch die Wahl der Aktie, als auch durch den Basispreis). Dabei gilt wie immer, ein geringeres Risiko geht auch mit einer geringeren Rendite einher – aber wie wir bereits im vorigen Abschnitt gesehen haben, sind selbst bei moderaten Risiken hohe Renditen mit Optionen dauerhaft möglich.
In den folgenden Abschnitten wollen wir uns nacheinander ansehen welche Risiken es respektive beim Verkauf von Calls und Puts gibt, und welche Möglichkeiten es gibt, diese zu begrenzen.
Risiken und Verlustbegrenzung beim Verkauf von Calls
Schauen wir uns an, wie es beim Verkauf eines Calls überhaupt zu einem „unbegrenzten“ Verlust kommen kann. Bei einem Call verpflichtet sich der Stillhalter, dem Optionskäufer im Falle, dass der Aktienkurs am Verfallstag über dem vereinbarten Basispreis steht, die besagten Aktien zum Basispreis zu verkaufen.
Folgende drei Bedingungen müssen für einen „unbegrenzten“ (bzw. sehr hohen) Verlust alle gegeben sein:
Der Stillhalter verkauft die Option ohne Absicherung, UND
Der Stillhalter kauft die Option nicht vorzeitig zurück, UND
Während der Laufzeit steigt der Aktienkurs ins „Unendliche“.
Dass eine Aktie ins Unendliche steigt ist natürlich ein rein mathematisch-theoretisches Szenario, welches in der Praxis schon aufgrund des begrenzten Kapitals am Markt nicht anwendbar ist. Nehmen wir aber an, dass eine Aktie sich während der Optionslaufzeit verfünffacht oder verzehnfacht, was zwar selten, aber bei hoch spekulativen Aktien bzw. über lange Optionslaufzeiten durchaus möglich ist.
Durch einen solch starken Kursanstieg sind in der Tat sehr hohe Verluste möglich, sofern die ersten beiden Bedingungen auch gegeben sind. Diese liegen allerdings in der vollen Kontrolle des Stillhalters. Den Verkauf eines Calls ohne Sicherheiten nennt man „Naked Call“, da der Stillhalter gewissermaßen „nackt“, sprich ohne Absicherung, dasteht. Das folgende Schaubild zeigt das Gewinn-Verlust Profil eines solchen Calls.
(Bild: eigene Darstellung)
Beispiel: Herr Renditegeil verkauft Naked Calls
Nehmen wir das Beispiel einer (fiktiven) hoch spekulativen Aktie ‚SPAC‘, welche heute $10 Wert ist. Aufgrund der Volatilität ist es möglich, sehr hohe Prämien für Kaufoptionen auf diese Aktie zu kassieren.
Herr Renditegeil verkauft 5 Naked Calls auf ‚SPAC‘ mit einer Laufzeit von 3 Monaten und einem Basispreis von $12.50. Dafür kassiert er sofort $2.50 Prämie pro Aktie, sprich insgesamt $2.50 x 100 x 5 = $1‘250. Dies entspricht einer Jahresrendite von 80% (= ($2.50 / $12.50) / 90 x 360). Dafür verpflichtet er sich, dem Optionskäufer 500 ‚SPAC‘ Aktien zum Preis von $12.50/Stück in drei Monaten zu verkaufen. Steigt der Kurs nicht mindestens um 25% (von $10 auf $12.50), kann Herr Renditegeil die Prämie behalten ohne die Aktien andienen zu müssen.
Nun kommt es aber anders, denn beim Earnings Call einen Monat später gibt das Management von ‚SPAC‘ bekannt, dass dem Unternehmen ein technologischer Durchbruch gelungen ist, und bereits neue Großkunden an Land gezogen wurden. Daraufhin schießt der kleine Titel durch die Decke, kratzt kurzfristig an der $60-Marke, und steht am Ende der Laufzeit noch bei $52.50/Aktie.
Herr Renditegeil hat dem Geschehen nur zugesehen, und muss jetzt Aktien für 500 x $52.50 = $26‘250 am Markt kaufen, welche dem Verkäufer für 500 x $12.50 = $6‘250 weitergereicht werden. Der Gesamtverlust beläuft sich daher auf ($6‘250 + $1‘250) – $26‘250 = -$18‘750. Unbegrenzt ist der Verlust damit nicht, je nach Kontogröße könnte dies aber das Ende der Trading-Laufbahn bedeuten. Bestenfalls schickt es die Gesamtrendite auf Talfahrt.
Nun aber die entscheidende Frage: wie hätte sich Herr Renditegeil absichern können?
Hier wollen wir zwei gängige Absicherungsmöglichkeiten kurz vorstellen:
- der Covered Call, und
- der Bear Call Spread
Beide Strategien sind effektiv bei der Absicherung gegen Verluste aus dem Verkauf von Call-Optionen, unterscheiden sich dennoch in ihrem Ansatz. Ein weiterer gängiger Ansatz zur Verlustbegrenzung ist natürlich der Stop-Loss. Damit hätte er Renditegeil vielleicht auch weniger verloren, aber nur vielleicht: gerade bei hoch volatilen Aktien ist die Wahrscheinlichkeit eines „Gaps“ erhöht, sprich der Kurs kann im wahrsten Sinne des Wortes „über Nacht“ hochschnellen (oder einbrechen), so dass der Verlust entsteht, bevor der Stop-Loss greifen kann.
Der Covered Call
Die Einfachste Methode zur Absicherung beim Verkauf von Calls ist es, ausschließlich Calls auf Aktien zu schreiben, die man bereits besitzt. Das nennt man „Covered Call“ (da der Call durch Aktien „gedeckt“ ist).
Dadurch wird das Verlustrisiko sogar geringer, als bei einer reinen Buy-and-Hold (B&H) Strategie. Sowohl der B&H Anleger als auch der Covered-Call Stillhalter haben das Risiko eines fallenden Aktienkurses, jedoch erzielt der Stillhalter zusätzliches Einkommen mit den Prämien. Der Preis dafür sind mögliche Opportunitätskosten, welche dem Stillhalter entstehen, falls der Aktienkurs über den Basispreis hinausschießt. Während der B&H Investor von starken Anstiegen in vollem Umfang profitiert, ist der Gewinn des Stillhalters auf eine etwaige über den Basispreis eingebaute Kurssteigerung zzgl. der Prämie begrenzt.
Im vorherigen Beispiel hätte Herr Renditegeil eingangs 500 ‚SPAC‘ Aktien à $10 kaufen können, gefolgt von einem Covered Call. Damit hätte er sich neben den $1‘250 Prämie noch weitere $1‘250 Kursgewinn gesichert (=$2.50 Gewinn/Aktie x 100 Aktien x 5 Kontrakte). Diese +$2‘500 Gewinn bezogen auf das $5‘000 Investment (=500 Aktien x $10) hätten eine Rendite von 50% in 3 Monaten, sprich 200% im Jahr eingebracht.
Gegenüber dem B&H Anleger, dessen Kapital sich innerhalb von 3 Monaten aufgrund des rasanten Anstiegs mehr als vervierfacht hat, wären natürlich Opportunitätskosten entstanden. Aber mal ehrlich – die Rendite ist trotz allem bombastisch, und in allen anderen Fällen (sprich: Kurs fällt oder steigt aber bleibt unter dem Basispreis) hätte der Stillhalter eine bessere Rendite erzielt, als der langfristig orientierte Anleger.
Da der Covered Call eine der zwei Optionsstrategien ist, auf welche Cashflow mit Optionen aufbaut, wurde ihm ein separater Beitrag gewidmet.
Der Bear Call Spread
Ein weiterer gängiger Ansatz zur Call-Absicherung ist der sogenannte „Bear Call Spread“. Hier wird neben dem Verkauf einer Call-Option eine weitere Call-Option für die gleiche Aktie zum gleichen Stichtag aber zu einem höheren Basispreis gekauft.
Dieser Ansatz ist dann von Vorteil, wenn man keine Aktien als Absicherung halten möchte – zum Beispiel, weil man davon ausgeht, dass die Aktien fallen werden (daher auch „Bear“ Call Spread, da man eine „bearische“, sprich negative, Ansicht auf die Aktie hat).
Der Gewinn wird hier begrenzt auf die Differenz der erhaltenen Prämie des verkauften Calls und der gezahlten Prämie des gekauften Calls. Da der Strike des gekauften Calls höher liegt, ist die gezahlte Prämie immer niedriger, als die erhaltene. Dennoch ist der Gewinn umso geringer, je kleiner der „Spread“ (Abstand) zwischen den Strike-Preisen ist. Der maximale Verlust beläuft sich pro Aktie auf die Kursdifferenz zwischen den Strike-Preisen abzüglich des erhaltenen Prämien-Spreads.
Im vorherigen Beispiel hätte Herr Renditegeil zusätzlich zu seinen 5 verkauften Calls mit Strike $12.50 weitere 5 Calls auf die ‚SPAC‘ Aktie mit einem Strike von z.B. $15 kaufen können. Gehen wir davon aus, dass er dafür $1.50 pro Aktie hätte zahlen müssen, sprich $1.50 x 100 x 5 = $750. Dadurch ergibt sich ein Prämien-Spread (und Maximalgewinn) von $1‘250 – $750 = +$500. Im Gegenzug bleibt auch das Verlustrisiko begrenzt: auch wenn die ‚SPAC‘ Aktie bei Verfall auf $52.50 steht, erwirbt der Stillhalter mit seinem Call die Aktien zu $15 (500 x $15 = $7‘500), und muss sie für $12.50 wieder hergeben (500 x $12.50 = $6‘250).
Dadurch ergibt sich ein Kursverlust von -$1‘250, von welchem noch der Prämiengewinn von $500 abgezogen werden kann. Der Maximalverlust liegt damit bei $500 – $1‘250 = -$750, und bleibt damit überschaubar. Sinnvoll bleibt der Trade dennoch nur, wenn man aufgrund seiner eigenen Analyse oder Tradingstrategie davon ausgeht, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass die Aktie unter $12.50 bleibt. Ansonsten wäre das Risiko-Rendite Verhältnis unattraktiv.
Fazit: Diese einfachen Methoden sind lediglich zwei Beispiele von vielen, wie man sich effektiv gegen hohe Verluste aus dem Verkauf von Call-Optionen schützen kann. Um langfristig profitabel zu handeln und ein regelmäßiges monatliches Einkommen zu erwirtschaften, sollten Stillhalter vom Verkauf von „Naked Calls“ grundsätzlich absehen. Die einfachste Absicherungsmöglichkeit für Einsteiger ist es, Calls nur auf Aktien zu verkaufen, welche man hält (Covered Call).
Risiken und Verlustbegrenzung beim Verkauf von Puts
Schauen wir uns nun an, wie es beim Verkauf eines Puts zu hohen Verlusten kommen kann. Bei einem Put verpflichtet sich der Stillhalter, dem Optionskäufer im Falle, dass der Aktienkurs am Verfallstag unter dem vereinbarten Basispreis steht, die besagten Aktien zum Basispreis abzukaufen. Anders als beim Call ist der Verlust damit unter keinen Umständen „unbegrenzt“, denn er beträgt maximal den Basispreis mal der Anzahl Aktien, abzgl. der Prämie. Der Worst Case würde dann eintreten, wenn die Aktien wertlos würden. Je nach Größe der Position kann sich aber auch ein solcher Verlust verheerend auf das Portfolio bzw. die Rendite auswirken.
Ein anderes Risiko in Verbindung mit dem Verkauf von Puts besteht darin, mehr Puts zu verkaufen, als man Aktien in der Lage wäre zu kaufen. Das Überhebeln kann dazu führen, dass der Stillhalter Geld nachschießen muss oder die zugewiesenen Aktien sofort mit Verlust wieder verkauft werden. Den Verkauf eines Puts ohne Absicherung nennt man „Naked Put“. Das folgende Schaubild zeigt das Gewinn-Verlust Profil eines unabgesicherten Puts.
(Bild: eigene Darstellung)
Beispiel: Herr Renditegeil verkauft Naked Puts
Herr Renditegeil hat viel Geld mit seinen Naked Calls verloren, und möchte es nun mit dem Verkauf von Puts so schnell wie möglich wieder gut machen. Er hat seine Verluste beglichen und überweist nun sein letztes Bargeld auf sein Depot. Sein Eigenkapital beträgt jetzt $10‘000, was ihm dank Margin-Account eine Kaufkraft von $20‘000 gibt.
Nun hat er wieder die Aktie ‚SPAC‘ im Blick, welche nun seit mehreren Wochen zwischen $50-$60 schwankt. Obwohl Herr Renditegeil kein Interesse hat, diese Aktie zu erwerben, und sich auch nicht weiter mit dem Unternehmen befasst hat, stimmt ihn diese Kursentwicklung zuversichtlich. Er denkt, dass die Aktie einen guten Boden aufgebaut hat, und ganz bestimmt nicht mehr unter $40 fallen wird.
Deshalb beschließt er, gleich 10 Puts mit Strike $40 auf die ‚SPAC‘ Aktie zu verkaufen, welche in einem Monat auslaufen. Dafür bekommt er $1.50 pro Aktie, sprich eine Prämie von 10 x $1.50 x 100 = $1‘500. Damit ist er noch weit entfernt, seine Verluste glattzuziehen, rechnet sich aber aus, dass wenn er monatlich 10 Puts verkauft, er die ca. $18‘000 Verlust aus dem Naked Call nach einem Jahr wieder gutmachen kann.
Nach dem ersten Monat fühlt sich Herr Renditegeil bestätigt, als seine Optionen wertlos verfallen, und die Aktie weiter über $50 steht. Er wiederholt das Ganze. Im Folgemonat kommen Earnings heraus. Diesmal hat das Management von ‚SPAC‘ weniger positive Nachrichten: die Umsatzwachstumsaussichten haben sich verschlechtert, denn das vielversprechende neue Produkt wird es verspätet auf den Markt kommen. Der Kurs bricht im Laufe von wenigen Tagen um 30% ein. Bei Verfall steht die Aktie bei $36.
Eigentlich kein Grund zur Panik – schließlich steht die Aktie gerade einmal 10% unter dem Kurs, zu welchem Herr Renditegeil verpflichtet ist, sie zu kaufen (Strike $40) – und vielleicht erholt sich der Kurs in den kommenden Tagen auch schnell wieder?
Aber es gibt ein Problem: Herr Renditegeil hat nicht das nötige Kapital, um alle Aktien zu erwerben. Er braucht nämlich 10 x $40 x 100 = $40‘000. Seine Kaufkraft beträgt aber lediglich ($10‘000 Startkapital + $3‘000 erhaltene Prämien) x 2 (Broker-Kredit im Margin Account) = $26‘000… Sein Broker fordert ihn auf, umgehend Kapital nachzuschießen. Es kommt zum berühmt berüchtigten Margin-Call.
Da er kein Kapital mehr nachschießen kann, muss er 400 Aktien sofort wieder verkaufen… natürlich mit Verlusten. Die weiteren 600 kann er zunächst für 6 x $40 x 100 = $24‘000 erwerben, wobei er auf den in Anspruch genommenen Kredit ($24‘000 – $13‘000 Eigenkapital = $11‘000 Kredit) Zinsen an den Broker zahlen muss. Der realisierte Kursverlust der 400 verkauften Aktien beträgt 4 x ($36 – $40) x 100 = -$1‘600. Angesichts der erhaltenen Prämien von bislang $3‘000 steht Herr Renditegeil nach zwei Monaten noch im Plus, was realisierte Gewinne angeht ($3‘000 – $1‘600 = +$1‘400). Inklusive der unrealisierten Verluste der gekauften Aktien in Höhe von -$2’400 (= 6 x ($36 – $40) x 100) ergibt sich ein zwischenzeitlicher Nettoverlust von -$1’000. Nun ist Herr Renditegeil stark davon abhängig, dass der Kurs nicht weiter fällt: aufgrund des hohen Kredithebels droht sonst bald der nächste Margin-Call …
Was hat Herr Renditegeil diesmal falsch gemacht, bzw. wie hätte er sich absichern können?
Auch hier gehen wir auf zwei Absicherungsmöglichkeiten ein, welche weitere Verluste hätten verhindern bzw. reduzieren können:
- der Cash Secured Put, und
- der Bull Put Spread
Beide Strategien dienen der Absicherung gegen Verluste aus dem Verkauf von Put-Optionen, wobei auch hier sehr unterschiedlichen Ansätze verfolgt werden. Ähnlich wie beim Call könnte man natürlich auch beim Put mit einem einfachen Stop-Loss arbeiten. Dieser ist aber auch hier nur effektiv, solange es keine „Gaps“ bzw. massiven Kurseinbrüche gibt.
Der Cash Secured Put
Ein einfacher Ansatz zur Absicherung beim Verkauf von Puts besteht darin, immer nur so viele Puts zu schreiben, dass der Kauf der entsprechenden Aktien zum Strike-Preis durch die verfügbare Kaufkraft gedeckt ist. Das nennt man „Cash Secured Put“.
Dadurch entfällt das Risiko, dass man gezwungen wird, fehlendes Kapital nachzuschießen (Margin-Call) bzw. einen Teil der Aktien sofort mit Verlust zu verkaufen. Man hat dann die Gelegenheit, die Aktien zu halten und an deren weiteren Wertentwicklung teilzuhaben, bzw. andere Strategien wie etwa den Covered Call zu nutzen, um weitere Rendite zu generieren.
Im vorherigen Beispiel hätte Herr Renditegeil anstatt 10 Put Optionen zu verkaufen maximal bis zu 5 Puts verkaufen können, womit seine Kaufkraft das notwendige Kapital für einen Aktienkauf gedeckt hätte (Hinweis: das setzt die Inanspruchnahme des Margin-Kredits voraus, denn mit dem reinen Startkapital von $10‘000 hätte er sogar nur zwei $40-Puts schreiben können). Dadurch hätte sich zwar die Prämie auf 5 x $1.50 x 100 = $750 verringert. Da er jedoch zunächst alle angedienten Aktien hätte kaufen können, hätte er trotz des Kurseinbruchs auf $36 einen realisierten Gewinn aus dem Optionsverkauf von $750 x 2 = +$1‘500. Separat stünde in seinem Depot zunächst ein unrealisierter Verlust von 5 x 100 x ($36 – $40) = -$2‘000 zu Buche. Damit blieb insgesamt ein vorübergehender Nettoverlust von -$500.
Der wesentliche Unterschied ist dabei jedoch, dass Herr Renditegeil nun die Möglichkeit hat, auf eine Kurserholung zu warten. In der Zwischenzeit könnte er, da er ja nun 500 Aktien besitzt, 5 Covered Calls z.B. mit Strike $45 für $1.00 pro Aktie schreiben. Das bringt ihm eine Prämie von 5 x $1 x 100 = $500 ein. Werden die $45 erreicht, hat er statt einem unrealisierten Kursverlust von -$2‘000 nun auf einmal einen realisierten Kursgewinn von 5 x 100 x ($45 – $40) = +$2‘500 erzielt, zzgl. der $750 x 2 + $500 = +$2‘000 Prämiengewinn. Der Gesamtgewinn nach 3 Monaten stünde damit bei +$4‘500. Davon gehen zwar ein paar Zinsen ab, da die Aktien teilweise auf Kredit gehalten wurden. Bei Zinsen im mittleren bis höheren einstelligen Bereich (Brokerabhängig) ist das aber im Verhältnis zum Gewinn zu vernachlässigen.
Nun klar: dass der Aktienkurs gleich im Folgemonat wieder hochspringt mag Glückssache sein. Bricht der Kurs weiter ein, besteht bei Nutzung eines hohen Anteils des Margin-Kredits das Risiko eines Margin Calls weiterhin. Deshalb sollten gerade Anfänger am besten nur mit Eigenkapital oder sehr geringeren Anteilen Fremdkapital handeln. Insgesamt macht der Cash Secured Put als Absicherungsmethode nur dann Sinn, wenn man Interesse hat, die Aktien zu besitzen, und aus langfristiger Überzeugung auch bereit ist, kurzfristig negative Kursentwicklungen auszusitzen (und dabei ggf. zusätzlichen Cashflow über Call-Optionen zu kassieren).
Da der Cash Secured Put eine der zwei Optionsstrategien ist, auf welche Cashflow mit Optionen aufbaut, wurde ihm ein separater Beitrag gewidmet.
Der Bull Put Spread
Ist man nicht daran interessiert, die Aktien zu halten, ist z.B. ein „Bull Put Spread“ die passendere Strategie. Hier wird neben dem Verkauf einer Put-Option eine weitere Put-Option für die gleiche Aktie zum gleichen Stichtag aber zu einem niedrigeren Basispreis gekauft.
Dieser Ansatz setzt voraus, dass man kurzfristig von stabilen oder steigenden Kursen ausgeht (daher „Bull“ Put Spread), langfristig aber nicht zwingend an das Potenzial der Aktie glaubt, oder zumindest kein Interesse daran hat, die Aktie zu halten.
Der Gewinn beschränkt sich hier auf die Differenz der erhaltenen Prämie des verkauften Puts und der gezahlten Prämie des gekauften Puts. Da der Strike des gekauften Puts niedriger liegt, ist die gezahlte Prämie ebenfalls niedriger, als die erhaltene. Dennoch wird der Gewinn umso geringer, je kleiner der „Spread“ (Abstand) zwischen den Strike-Preisen ist. Der maximale Verlust beläuft sich auf die Kursdifferenz zwischen den Strike-Preisen mal der Anzahl Aktien, abzüglich des erhaltenen Prämien-Spreads.
Im vorherigen Beispiel hätte Herr Renditegeil zusätzlich zu seinen 10 verkauften Puts mit Strike $40 weitere 10 Puts auf die ‚SPAC‘ Aktie mit einem Strike von z.B. $37.50 kaufen können. Gehen wir davon aus, dass er dafür eine Prämie von $1.00 pro Aktie hätte zahlen müssen, sprich $1.00 x 100 x 10 = $1‘000. Dadurch ergibt sich ein Prämien-Spread (und Maximalgewinn) von $1‘500 – $1‘000 = +$500. Im Gegenzug bleibt auch das Verlustrisiko begrenzt: auch wenn die ‚SPAC‘ Aktie auf $10 fällt, verkauft der Stillhalter mit seinem gekauften Put die Aktien zu $37.50 (nachdem er sie für $40 kaufen musste). Was bleibt ist ein Maximalverlust von $2.50 pro Aktie, d.h. -$2.50 x 100 x10 = -$2‘500. Diesem Verlust stehen Prämien-Spread Erträge von $500 pro Monat gegenüber, so dass nach zwei Monaten ein Verlust von 2x$500 – $2‘500 = -$1‘500 entstanden wäre.
Moment mal: heißt das, der Verlust wäre trotz Absicherung höher als ohne? Schließlich war der Nettoverlust bei 10 Puts ohne Absicherung nur -$1‘000. Und ja, das stimmt! Das Prinzip ist wie bei einer Versicherung mit Selbstbehalt (der Selbstbehalt ist hier der Spread). Sind die Versicherungskosten (hier der gekaufte Put) höher, als der Schaden abzgl. Selbstbehalt, hat sich im Nachhinein die Versicherung nicht rentiert. Hinterher ist man immer schlauer: hier geht es aber um systematische Risikobegrenzung.
Fazit: Zusammenfassend halten wir fest, dass es ebenfalls sehr einfache Wege gibt, sich gegen hohe Verluste aus dem Verkauf von Put-Optionen zu schützen. Um langfristig profitabel zu handeln und ein regelmäßiges monatliches Einkommen zu erwirtschaften, sollten Stillhalter vom Verkauf von „Naked Puts“ grundsätzlich absehen. Eine einfache Absicherungsmöglichkeit für Einsteiger ist es, Puts nur auf Aktien zu verkaufen, die sie auch als Buy & Hold Anleger gerne kaufen würden und für welche sie ausreichend Kapital besitzen.
ACHTUNG: sämtliche Inhalte dieser Seite stellen keine Anlageberatung oder -empfehlung dar. Das Handeln mit Aktien und Optionen ist mit erheblichen Risiken behaftet. Mehr dazu hier.
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